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POL-E: Reisebusfahrer war betrunken - Schüler mussten auf Ersatz warten Essen (ots) - Stadtwaldplatz, 03.04.2006: Polizisten des Verkehrsdienstes kontrollierten auf Bitten einer Gesamtschule an der Frankenstraße einen Reisebus. Zum Service der Essener Polizei gehört auch, dass Polizeibeamte vor Schulreisen oder Ausflügen, Busse auf Mängel und die Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit hin kontrollieren. Die gestrige Fahrt (Sonntag, 02.04.06) sollte um 22.00 Uhr beginnen. Fahrtziel war der Gardasee. Der Bus kam zunächst 40 Minuten zu spät. Die Überprüfung des Reisebusses war ohne Beanstandung. Die Polizisten bemerkten aber recht bald die "Fahne" des 33-jährigen Fahrers, der auch gleichzeitig Geschäftsführer des Unternehmens war. Ein Alkotest erbrachte einen Wert von über 1,7 Promille. Der Mann musste mit zur Wache, dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten stellten den Führerschein sicher. Schüler und Lehrer konnten die Fahrt erst mit dreistündiger Verspätung mit einem Ersatzfahrer antreten, der erst anreisen musste. Kaum vorstellbar, dass ein Busfahrer mit soviel Alkohol im Blut die Schüler bis zum Gardasee gefahren hätte, so ein Polizist des Verkehrsdienstes. (Nr.288/san.) Polizei Essen, Telefon: 0201-829 2454, Fax: 0201-829 2455, E-Mail: pressestelle@essen.polizei.nrw.de
Kommentar: Die Firma sollte natürlich vorher vor der Kontrolle nicht gewarnt werden. Einige Schulen aus Mayen wehren sich gegen solche Kontrollen mit den Worten: "Vertrauensverhältnis, Was sage ich den Schülern? Was wenn die Fahrt sich verspätet? Auch der Elternsprecher tut sein Teil dazu bei, denn er sitzt mit dem Mayenern Gewerbe in einem Boot!Keine guten Argumente deswegen dies in RLP nicht durchzuführen. (rd) |