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Nachtrag zu Waldesch 9.12.2003: Schulbus brannte total aus
Folgender Zeitungsartikel gibt Auskunft über Brandursachen bei Bussen
25.03.2003 Strauß, Erbach Siehe vollständigen Bericht auf: www.stadtbus2.de/nachrichten/n_pb_0303.htm In Weiterstadt bei Darmstadt brannte am Samstag, dem 22.03.2003 ein EvoBus MB O 530 (Citaro) des Busunternehmens Strauss aus Erbach aus. Der gebraucht beschaffte Omnibus sei rund einem Monat in Darmstadt im Einsatz, berichtete das online-Busmagazin www.stadtbus2.de. Es werden dort zwei Presseberichte aus der Tageszeitung "Darmstädter Echo 24.03.2003" wiedergegeben. Der voll besetzte Bus fing aus noch ungeklärter Ursache Feuer und brannte völlig aus. Es wird berichtet: "Sofort hat es im hinteren Teil des Busses gequalmt. Ich habe angehalten, und die Türen aufgemacht", erzählt der Busfahrer. "Alle raus", habe er gerufen. "Nur wenige Minuten, nachdem alle draußen waren, stand der Bus in Flammen", sagt der Fahrer. Laut Georg Eidenmüller, Inhaber des betroffenen Busunternehmens "Adam Strauss" aus Michelstadt, sei es nicht der erste Bus, der Feuer gefangen hatte. "In den vergangenen Jahren hat es schon in vier meiner Reisebusse auf längeren Fahrten gebrannt. Alle Fahrzeuge waren neuwertig." sagte er gegenüber der Zeitung. Nach seiner Meinung ist die Ursache in der modernen Ausstattung mit Turbolader und Klimaanlage zurückzuführen. Da dies zu starker Hitzeentwicklung führt. Dieses Fahrzeug sei erst drei Jahre alt und wäre vor zwei Tagen in der Inspektion gewesen. Hitzeentwicklung im Motorraum könnte Auslöser gewesen sein "Es kommt hin und wieder vor, dass es im Motor eines Busses brennt", sagte Tammo Voigt, stellvertretender Vertriebschef von Mercedes Benz in Mannheim, am Montag auf Anfrage gegenüber der Zeitung. Klaus Ruff vom Technischen Überwachungsdienst Hessen (TÜH) sieht als Grund dafür die große Hitzeentwicklung im Motor. Einige Fahrzeughersteller sparen am Platz für den Motor um mehr Fahrgäste aufnehmen zu können. Die Teile liegen dicht beieinander. Im Motorraum wird es bei modernen Bussen auch immer heißer. Damit kein Brand im Motorraum entsteht, müssen sich die Hersteller an Sicherheitsbestimmungen halten, sagt Ruff der Zeitung. Leitungen für Kraftstoff und Öl müssen bestimmte Abstände zum Motorblock haben, außerdem dürften Busse nur aus schwer entflammbaren Materialien gebaut werden. "Wenn aber Leitungen defekt sind, entzünden sich Öl und Kraftstoff schnell." Daher ist ein Feuerlöscher und die Nothämmer zum Einschlagen der Fensterscheiben wichtiges Bestandteil. Auch müsse jede Tür einen mechanischen Öffner haben, "damit die Fahrgäste aussteigen können, auch wenn die Elektrik versagt." Neben einer jährlichen Hauptuntersuchung müssen Linienbusse zudem alle drei Monate (ab dem 4. Jahr) zu einer Inspektion. Nach Angaben von Mercedes Benz erfülle die Ausstattung des verunglückten Busses diese Sicherheitsbestimmungen. "Das Modell ist sehr zuverlässig. Er ist der meist verkaufte Linienbus in Europa." Deshalb könne er sich den Brand nicht erklären. (Quelle: Darmstädter Echo, 25.03.2003) |