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2.12.2003 Über die Situation im Schulbusverkehr diskutieren mit der VREA mehr als 80 Eltern, Schüler und Busfahrer beim verdi-Informationsabend im Jugendheim Holzweiler Lage ist rechtlich verfahrenEine Zusammenfassung des Artikels der Rhein-Zeitung vom 27.11.2003 Wolfgang Schlagwein (Bündnis 90/Die Grünen) forderte an diesem Abend: Zurück zum freigestellten Schülerverkehr Wie die RZ schrieb sollte der verdi-Informationsabend Licht ins Dunkel bringen zur ÖPNV-Situation im Kreis Ahrweiler. Es wäre nach emotionaler Diskussion im Jugendheim Holzweiler nur so viel klar: Die Fronten bleiben verhärtet. Eltern und Schüler beschweren sich über technische Mängel bei Bussen der VREA, deren Sprecher Stephan Degen streitet diese vehement ab. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft verdi hatte sich als Interessenvertretung der Busfahrer in die Diskussion über Sicherheitsmängel an Schulbussen eingeschaltet. Laut RZ begrüßte die Gewerkschaftssekretärin Waltraud Kotowski zum Info-Abend im Jugendheim Holzweiler mehr als 80 Personen. Vor allem Schüler und Eltern hätten die Gelegenheit genutzt, ihrem Ärger Luft zu machen. Auch die Vertreter der Kreisverwaltung mußte sich einige Kritik anhören, war zu lesen. Doch wie Schulbus.Net auch schon erkannte hatte Dezernent Rolf Daniel und Abteilungsleiter Martin Braun unterstrichen, dass die Kreisverwaltung nicht der richtige Ansprechpartner für Beschwerden ist, den Schwarzen Peter also weiter gereicht an den Vertragspartner für die Schülerbeförderung mit der VREA ist der Landesbetrieb Straßen und Verkehr in Koblenz. Von denen war aber niemand anwesend, so hätte sich aller Frust auf VREA-Sprecher Stephan Degen entladen. Wie Schulbus.Net auch schon kennt, sagte dort der VREA-Sprecher: "Die TÜV-Untersuchung hat keine technischen Mängel ergeben". Doch die Schülersprecherinnen der Realschule Ahrweiler, Julia Zimmermann und Marie Thinnes, hielten dagegen: Sie berichteten sogar von einem Busfahrer, der seinen Gürtel auszog, um damit die nicht schließende Tür zu sichern. Degens Aussage, dass ein Bus mit offener Tür überhaupt nicht losfahren könne, dies soll der Saal mit Gelächter quittierte haben. Ferner war zu lesen, dass vielen Eltern und Schülern das Lachen längst vergangen sei. "Bei uns ist der Schulbus täglich Thema - das reicht von banaler Überfüllung bis zu Abgasen von der Standheizung, die den Bus verqualmen", schilderte Michael Kurch die Lage. Auch hätte ein anderer Vater seine Töchter zum Durchzählen der Buspassagiere animiert. Deren Ergebnis sei: Die Busse sind stets überfüllt. Da hat sich irgendjemand verzählt. Denn Stephan Degen berichtete von 125 Kindern, die morgens die Linie 847 nutzen. Diese Zahl entspricht den Richtlinien, maximal 132 Passagiere dürfen befördert werden (warum nicht 70% wie im RLP Schulgesetzt steht?). Wolfgang Schlagwein, Kreistagsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen, sieht nur eine Möglichkeit, die rechtlich und emotional verfahrene Situation zu entspannen. "Der Kreis müsste zum freigestellten Schülerverkehr zurückkehren", regte er an. "Aber das ist eine dicke Kanone . . ." schrieb die RZ. Nach Erkenntnissen der Schulbus.net hatte man mit der Intergration der Schülerbeförderung in den ÖPNV dem eine Finanzspritze gegeben, wobei letztendlich die Sicherheit auf der Strecke geblieben ist. Es fahren die selben Sub-Unternehmer wie früher mit ihren maroden Fahrzeugen, nur mit dem Unterschied, dass jetzt jede Einflussnahme durch den Schulträger entzogen wurde, auch für Winterreifen, - es scheint, dass dieser somit ein Sorgenkind auf bequeme Art los geworden ist? |