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Newsletter

Newsletter - Februar 2004 Nr.1

Dieser Newsletter Nr.4 Februar 2004 der Elterninitiative "Sichere Schülerbeförderung" und Schulbus.Net gibt eine Zusammenfassung aktueller Themen und Ereignisse seit dem letzten Newsletter Nr.3 Nov 2003. Der Newsletter beinhaltet ca. 100 Einzelbeiträgen inklusive Bildmaterial.

Allgemeines

In ARD-Brisant am 9.1.2004 sprach Rolf Diederichs, Sprecher der Elterninitiative. In dieser Reportage "Wie sicher sind Schulbusse" stellte er folgende Standpunkte vor: Besondere Mängel im Schülerverkehr im ländlichen Bereich. Insbesondere wenn mit Sub-Unternehmen, praktisch im Dunklen, fern der Öffentlichkeit, gefahren wird. Alte Reisebusse und ausrangierte Linienbusse. Blanke Reifen und Reifenzustände die einen besonders im Winter beunruhigen.

Winter 2004

Mit Sommerreifen !!
In Mayen deutlich unter 1,6 mm
Schulbus.Net berichtete diesen Winter häufiger über Unfälle von Schulbussen und Linienbussen auf Sommerreifen. Tote und Schwerverletzte waren die Folgen von offensichtlich unverantwortlichen Verhaltens von Busunternehmen bei denen jetzt Staatsanwälte ermitteln. Die Elterninitiative trug in der öffentlichen Diskussion mit Beiträgen in verschiedenen Tageszeitungen zur öffentlichen Aufklärung mit bei. Mit Winterreifen könnten Unfälle dieser Art in der Regel vermieden werden. Verspricht die Reifenindustrie oder der Handel ihren Kunden zu viel von der Wintertauglichkeit ihrer Sommerreifen? Oder will der Kunde einfach nur hohe Kilometerlaufleistung? In Prospekten ist die Rede von "Ausgezeichnete Haftung auch auf glatter Fahrbahn". Von Eis oder Schneeglätte ist nicht die Rede. In Gesprächen werden Sommerreifen unbürokratisch einfach zu Ganzjahresreifen deklariert - manchmal auch sogar auch zu M+S Reifen gestempelt. Für einen Reifenspezialisten ist das Problem nichts neues, er rät schon lange bei Omnibussen zu Winterreifen auf allen Achsen auch im Mittelgebirge. Ebenso für die Reifen an der Lenkachse gilt: Sie sollen im Winter trotz glatter Fahrbahn die Fahrtrichtung vorgeben. Schulkinder haben Schulpflicht und sollten somit auch Anspruch auf eine sichere Beförderung haben. Der Gesetzgeber und auch die zuständigen Kreisverwaltungen zögern jedoch die richtigen Weichen dafür zu stellen. Nach Berichten und Fotos von Schulbus.Net sind Schulbusse im Raum Koblenz/Mayen/Eifel sogar mit abgefahrenen Sommerreifen unterwegs. Standpunkte der Initiative wurden in einigen Zeitungsartiklen in der Diskussion über die Schulbusunfälle auf Sommerreifen genannt.

Reisebus-Check auf Klassenfahrten

Eine weiterer Meilenstein der vergangen Monate war die Herausgabe des "Sicherheitsratgeber zur Anmietung von Reisebussen". Der mit viel Arbeit erstellte Ratgeber fand schon in wenigen Tagen großes Interesse. Auch berichteten einige Zeitung über diesen Ratgeber.

Die Themen im Überblick

  • Kritische Zustände der Schülerbeförderung im Kreis Ahrweiler.
  • ÖPNV setzt Vorschriften für Schulbusse außer Kraft - Landräte schauen weg.
  • BR Zeitspiegel "Todesfalle Schulbus", tragischer Tod eines Kindes wirft Fragen auf.
  • Hohe Anzahl von Unfällen an Haltestellen, teilweise mit Todesfolgen.
  • Für einige wenige Haltestellen konnte die EI Verbesserungen erzielen.
  • Zu viele Maßnahmen an Haltestellen werden weiterhin blockiert.
  • Häufung von Todesfällen wo der Bus Verursacher ist (von Reifen überrollt etc)
  • Kritischer Blick auf Busfahrer: Schwarzarbeit, Billigkräfte =>Ausbildung?
  • Ausgebrannter Bus im Kreis Mayen-Koblenz auf Theaterfahrt, sogar 50% überfüllt.
  • Viele Motorbrände bei Bussen stellen die Sicherheit in Frage - das sagen auch Experten.
  • Auf der Strecke Kirchwald-Nachtsheim konnte eine Ablösung des Subunternehmers erzielt werden.
  • Prüfstellen stehen unter Verdacht, ihre Kunden - die Busunternehmer - nicht verärgern zu wollen.
  • Drücken Prüfstellen bei Bussen alle Augen zu?
  • Brauchen wir die Prüfstelle für die Prüfstelle um Fahrzeugsicherheit zu garantieren?

    Zukünftige Themen

  • Zusammenfassung des Winters 2003/2004 in der Schülerbeförderung
  • Forderung von Winterreifen und Profiltiefen in der Schülerbeförderung
  • Allgemeine Anforderungen an Schulträger/Kreise zum Schülerverkehr im Schulbus und ÖPNV
  • Forderungen zur Erhöhung der Sicherheit an Haltestellen
  • Umsetzung des "Reisebus Gütesiegel" auf Klassenfahrten

    In eigner Sache

    Bitte unterstützen Sie uns - Den Kindern zu Liebe!
    Weitere Informationen zur Mitgliedschaft siehe: Hier

    Die Themen im Detail


    12.2.2004 Rimsting/Oberbayerisches Volksblatt (16.2. rd)
    Schulbus stand plötzlich in Flammen
    Am 12.2.04 geriet ein Schulbus in Greimharting, Gemeinde Rimsting, während der Fahrt in Brand. "Alle raus", habe er gerufen. "Nur wenige Minuten, nachdem alle draußen waren, stand der Bus in Flammen", sagt der Fahrer.
    Siehe auch Schulbus.Net vom 21.1.04 zur Häufigkeit von Busbränden, sowie Brandursachen bei Bussen

    12.2.2004 Kranzberg/Süddeutsche Zeitung
    Schulbus wegen Schnee- und Eisglätte verunglückt
    Der Bus, besetzt mit 41 Kindern, konnte am Mittwochmorgen auf der leicht abschüssigen Straße sein Fahrzeug nicht mehr anhalten und rutschte gegen ein vorbeifahrendes Auto und schob es quer über die Fahrbahn. Siehe auch im Merkur

    9.2.2004 Bad Schmiedeberg/Bitterfeld/(rd)
    Kollision zwischen Schulbus auf Sommerreifen und Winterdienst fordert drei Schwerverletzte
    Schulbus rutschte auf Sommerreifen mit unangepasster Geschwindigkeit eine abschüssige Strecke runter.
    Ein Schulbus auf der L128 Richtung Söllichau hat sich in einer Kurve frontal in einen Lkw des Winterdienstes gebohrt. Die Fahrer beider Fahrzeuge und ein Mädchen werden dabei schwer verletzt. Mit welchen Reifen der Bus unterwegs war wird zur Zeit noch untersucht.
    10.2. - 11:00: Entsprechend Angaben der Polizei hatte der Bus mindestens Sommerreifen auf der Lenkachse drauf, über den Zustand der Antriebsachse könne man nichts sagen, da dies von der Staatsanwaltschaft geklärt würde. Augenzeugen sprechen jedoch von Sommerreifen die der Bus auf allen Achsen gehabt haben soll. Eindeutig wäre der Bus wegen unangepasster Geschwindigkeit aus der 6-8% abschüssigen Rechtskurve getragen worden. Dieser Abschnitt der L128 sei im Winter immer gefährlich und daher in dieser Kurve mit 50 KM/h begrenzt und an anderen Stellen sogar mit 30 KM/h. Die Vermutung liegt nahe, dass richtige Winterbereifung den Unfall hätte vermeiden können. Der Omnibusbetrieb Seger aus Kemberg lehnt Auskünfte zum Unfall ab. (rd)
    Die MZ berichtet über schwammige Winterreifenvorschrift für Schulbusse 11.2. - 8:00

    9.2.2004 Erftstadt
    Junge bei Verkehrsunfall an Bushaltestelle tödlich verletzt
    Vermutlich hatte der Schüler einen auf der gegenüberliegenden Straßenseite haltenden Bus zu erreichen versucht. Der 8-Jährige wurde von dem Pkw erfasst und an den Fahrbahnrand geschleudert. Schulbus.Net berichtete im Haltestellen-Report über diesen Brennpunkt.
    Siehe auch:
    Anwohner fordern hier seit Jahren mehr Sicherheit Kölner Stadt-Anzeiger 10.2. - 15:00

    31.1.2004 Riesa/Sachsen/Redaktion(rd)
    Albtraum von Eltern: Schulbus ohne Winterreifen, kommt auf Schnee und Eis zum Rutschen und es knallt
    Trauer in Riesa. Zwei Menschen sterben vergangene Woche als ein Linienbus ohne Winterreifen fuhr.

    Reifen die weder im Sommer noch im Winter taugen.
    "Eine Winterreifenpflicht für Busse hätte schon längst eingeführt werden müssen", so Dieter Müller gegenüber der Sächsischen Zeitung. Auch nütze ausreichendes Profil nichts, wenn der Reifen für die Jahreszeit schlicht der falsche ist. Laut SZ würden viele Busunternehmen schnell schmallippig werden, wenn die Frage nach ihren Reifen fällt. Sie werden hypernervös. „Ich sage dazu nichts. Und trauen Sie sich ja nicht, das zu schreiben", meint einer von ihnen laut SZ. „Eigentlich ist das auch erst seit ein bis zwei Jahren in der Branche ein Thema". Die Aussage in der SZ "Alarmierend: Nicht alle Busse im Landkreis haben Winterreifen", sollte nach Erfahrung von Schulbus.Net besser lauten: "kaum einer hat Winterreifen".

    28.1.2004 Riesa/Sachsen/Redaktion(rd)
    Linienbus war ohne Winterreifen unterwegs - Zwei Menschen starben
    Staatsanwalt ermittelt nun ob die Busfirma deswegen zumindest eine Teilschuld hat
    Dieter Müller, Dozent an der Fachhochschule des sächsischen Polizei in Rothenburg und Mitglied unserer Elterninitiative "Sichere Schülerbeförderung" im Interview mit der Sächsischen Zeitung.

    Mit Sommerreifen !!
    Noch ist die Ursache für den schweren Unfall mit zwei Toten nicht geklärt. Klar ist bisher nur, dass der Linienbus keine Winterreifen aufgezogen hatte. „Die Politik lernt immer nur aus Schaden. Änderungen lassen sich über öffentlichen Druck erreichen", sagt Müller. Seit Jahren fordert auch der Automobilclub von Deutschland (AvD), dass Lkw und Busse mit Winterreifen fahren müssen.
    Schulbus.Net begann nach erstem Bericht vom 20.1.04 (unten) gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung zu recherchieren. Vom Staatsanwalt Martin Reuter wurden erste Ergebnisse über die Bereifung bekannt. Wir werden über den weiteren Verlauf informieren.

    Siehe auch: Unfallrisiken im Busverkehr von Prof. Dr. jur. Dieter Müller
    und unsere Tagestipps vom 21.1.04:
    1. "Gesetze" gegen die Behörden und Politiker tagtäglich jeden Winter verstoßen
    2. Die Irrtümer zu Winterreifen der Busbranche


    26.1.2004 Mayen/Kirchwald
    Schülerbeförderung im Winter auf abgefahrenem Sommerreifen
    Bus der VREM gerät in Polizeikontrolle: unter 1,6 mm Sommerreifen auf schneebedeckten Straßen


    VREM (SZ) Bus

    "TWI" Marke blank

    Frisch geprüft

    deutlich unter 1,6mm
    Die Linie 337 (im Auftrag der RMV) sollte die Fahrgäste über die Strecke Trimbs-Polch-Mertlich nach Münstermaifeld bringen, d.h. teilweise über ca. 15% Gefälle- und Steigungstrecke - und dies auf einem abgefahrenen Sommerreifen. Auch die Hinterachse des Busses war augenscheinlich auch mit Sommerreifen bestückt, denn ein M+S Zeichen war an dem runderneuerten Reifen nicht zu erkennen. Nach vorliegenden Informationen von Schulbus.Net fahren "alle" Busse mit Sommerreifen auf der Vorderachse und es ist auch kein Einzelfall, dass Busse mit Sommerreifen auch auf der Hinterachse fahren. Sagte nicht kürzlich ein Schulleiter im Schneegestöber: "Die Busunternehmer sind zur entsprechenden Ausrüstung angehalten". Dies scheint offensichtlich einer mehr oder weniger unverbindlichen Bitte zu entsprechen.


    26.1.2004 Budapest
    16 Von 17 Reisebussen beanstandet - davon ein Bus einer Klassenfahrt still gelegt
    Drei Busse mussten aufgrund technischer Mängel sofort aus dem Verkehr gezogen werden, darunter auch ein Bus mit zwei Schulklassen auf dem Weg zu einem Schullandheim. Grund genug den kürzlich erschienenen "Reisebus-Check" unserer Elterninitiative als quasi "Reisebus Gütesiegel" für Klassenfahrten zu nutzen.

    26.1.2004 München
    Busverbände schieben Gütesiegel auf die lange Bank
    Die führenden Busverbände blockieren nach wie vor die Einführung eines Gütesiegels für Reisebusse. „Nach jedem Busunglück gelobt die Branche Besserung und spricht von einem freiwilligen Gütesiegel." kritisiert ADAC-Präsident Peter Meyer.

    26.1.2004 Bad Klosterlausnitz/Thüringen
    Dänischer Reisebus auf der A 9 verunglückt - drei Tote und 40 Verletzte
    Nach ersten Erkenntnissen war der dänische Reisebus bei Bad Klosterlausnitz mit überhöhter Geschwindigkeit auf einen haltenden Lastwagen aufgefahren. Kein einziger der überlebenden 41 Businsassen war unverletzt geblieben. Zwei weitere Personen schweben noch in Lebensgefahr. Selbst erfahrene Polizisten zeigten sich von diesem Ausmaß entsetzt.
    Süddeutsche Zeitung

    26.1.2004 Budapest
    Zwei Tote bei Busunfall in Ungarn
    Der Bus war von der Straße abgekommen und in einen Abwassergraben stürzte. Zur Unglücksursache sagte Polizeisprecherin Andrea Belicza, der Fahrer sei wahrscheinlich am Steuer eingeschlafen (Erste Zusammenfassung von AP).

    23.1.2004 Nerchau/Deditz/Leipzig
    Sicher zur Bushaltestelle dank privater Lösung
    Ämter wollten nicht für Fußweg zur Bushaltestelle sorgen. Obwohl ein kleines siebenjähriges Mädchen sich zweimal nur noch mit einem kühnen Sprung in den Straßengraben retten konnte.

    23.1.2004 Bergedorf/Hamburg
    Haltestellen-Urteil: Fahrlässiger Körperverletzung da er zwei Jungen fast totgefahren hätte
    Auch das mangelnde Mitgefühl mit den Opfern rügte der Richter in seiner Urteilsbegründung: "Sie haben offenbar bis zum Schluss den Sinn dieses Verfahrens nicht begriffen."

    23.1.2004 Fell/Trier
    Missstände lassen die tägliche Busfahrt zur Schule zur Tortur werden
    Feller Eltern und Schüler sind aufgebracht: übervolle Schulbusse, verlängerte Fahrtrouten, wechselnde Fahrpläne und das Gerangel um den Sitzplatz.

    23.1.2004 Türkei/Tageschau
    Bus im Schnee liegen geblieben - Schüler auf dem Heimweg erfroren - Zwei noch vermisst
    Auch in Deutschland sind in den letzten Tagen etliche Busse im Schnee liegen geblieben. Ebenso gab es auch Kinder die ihren Weg nach Hause zu Fuß antraten.(rd)

    22.1.2004 Sebnitz/Sachsen
    Schneekettenpflicht für den Schulbusverkehr - Manche Strecken nicht mehr befahrbar
    Offenbar sind die Kompetenzen bei Straßenmeistereien nicht ganz klar
    Vom Schulbusverkehr dieser Region läst sich etwas lernen: aufgestellte Notfahrpläne, etc. Bei Glatteis oder Schneemassen werden automatisch Ausweichstrecken gefahren. Bei Schülern, die über viele Berge kommen, geht es gar nicht anders, sagt die stellv. Schulleiterin.
    Die Situation zeigt Parallelen zu der Strecke Kirchwald-Nachtsheim in der Eifel. (rd)

    22.1.2004 Horbach/Bad Kreuznach/Redaktion(rd)
    Schulbus-Fahrer Kinder im Schnee einfach abgesetzt
    Der Schulbus-Fahrer setzte die Kinder an der Straße zwischen Simmertal und Seesbach ab. Die Kinder gingen daraufhin zu Fuß nach Hause. Doch nicht dies verursachte den Ärger, sondern dass der Busfahrer nicht die Eltern darüber informiert hatte. Nicht das erste Mal scheint es in Horbach Schwierigkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr gegeben zu haben.
    In diesem Zusammenhang fordert die Eltern-Initiative klarere Regelungen für Fahrpersonal und Schüler/innen. Für die Regionale Schule Nachtsheim gibt es eine DIN-A4 Seite Schulbus-Ordnung, doch diese ist den meisten unbekannt und ausreichend ist dies Blatt ohnehin nicht. Die Eltern-Initiative wird versuchen sich mit der Schule über eine erweiterte Schulbus-Ordnung zu verständigen. (rd)
    Bus-Ordnung der Regionalen Schule Nachtsheim

    22.1.2004 Hermeskeil/Trier-Saarburg
    Schüler fliegen wie Kisten durch die Busse
    Hermeskeiler Schüler reden sich den Frust über volle Schulbusse von der Seele. "Die Busse sind übervoll, und die Busfahrt ist ätzend." Die Lehrer hatten kein offenes Ohr für ihre Nöte. Die Folge: Das ZDF-Team Logo-Mobil musste her - und kam.

    21.1.2004 Redaktion(rd)
    Zu schnell mit Sommerreifen - Polnischer Reisebus verunglückt auf glatter Autobahn -
    Die Welle von Busunfällen auf glatten Straßen reist nicht ab
    Die Polizei häufig vor laufender Kamera: "unverantwortlich wie Autofahrer sich noch mit Sommerreifen auf den Weg machen". Doch spricht sie jemals von Schulbussen, Linienbussen oder Reisebussen? - Nein!
    Erst als wir nachfragten, wurde die Aussage "Sommerreifen", bereitwillig von der Polizei Plauen zu diesem Unfall zugefügt. In anderen politischen Kreisen, wie z.B. Mayen/Koblenz, wäre die Polizei sicher nicht so gesprächsbereit gewesen.
    Zugegeben, Winterreifen sind nicht das Allheilmittel, aber unbestritten ist ihr großer Beitrag zur erheblichen Reduzierung von Verletzten und Toten.
    Update 15:20: Bus fuhr auf allen Achsen mit Sommerreifen, laut Angaben der Polizei gegenüber Schulbus.Net. Darüber dürfte wahrscheinlich die Öffentlichkeit erschüttert sein, aber man sollte beachten, dass auch bei Schul- und Linienbussen in der Personenbeförderung dies der Alltag ist.
    1. Tagestipp: "Gesetze" gegen die Behörden und Politiker tagtäglich jeden Winter verstoßen
    2. Tagestipp: Die Irrtümer zu Winterreifen der Busbranche Update 18:00 21.1.04
    Die Sächsische Zeitung mit 4 Fotos zu dem Unfall Update 8:00 22.1.04
    Polizei-Pressemeldung Update 8:00 22.1.04
    Chemnitzer Morgenpost: Reisebus schlitterte mit Sommerreifen über die A72 Update 13:10 22.1.04

    21.1.2004 Redaktion-Kirchwald
    Schüler eines in Brand geratenen Linienbusses bzw. "Schulbusses" konnten sich retten
    Auch die Welle von ausgebrannten Bussen reist nicht ab
    Zu kompakte Bauweise ist nach Expertenmeinung der Grund für die häufigen Motorbrände. Auch ist gute Wartung erforderlich um dieses Risiko in den Griff zu bekommen.
    Hamburg Altona: Linienbus ausgebrannt
    Reisebus fängt in Alpentunnel Feuer
    Reisebus geriet auf Klassenfahrt in brannt

    Schulbus.Net berichtete schon im Januar 2004 und in 2003 über einige Busbrände. Siehe auch Brandursachen bei Bussen

    20.1.2004 Riesa/Sachsen/Redaktion(rd)
    Zwei Tote und 6 Verletzte bei Zusammenstoß von Linienbus mit Behindertentransporter
    Busse waren bundesweit trotz Schnee mit Sommerreifen unterwegs

    Zwei Tote und sechs Schwerverletzte
    Zur Zeit wird von der Polizei zu vermuten, dass der Bus witterungsbedingt auf die andere Straßenseite geriet und mit dem Behinderten-Transporter zusammenstieß. U.A. ermittelt die Staatsanwaltschaft die Bereifung der beiden Busse (Polizeibericht). Neben diesem tragischen Unfall waren die Zeitungen heute morgen voll mit Meldungen über das gestrige Verkehrschaos. Quer stehenden Busse, in Gräben gelandet und mit Sommerreifen unterwegs, dies zog sich wie ein Faden durch die Presse.

    Mit den folgenden Links haben wir begonnen eine Überblick der Geschehnisse zusammenzustellen [11:50 Uhr].

  • Gleich drei Busse hatten sich auf einem schneeglatten Stück ineinander verkeilt.
    Plötzlich setzte sich an einem Berg ein Bus in Bewegung, Fahrer verlor augenscheinlich die Kontrolle über den Bus, touchierte zwei Autos und kam quer auf der Fahrbahn zu stehen. Ein Kind im Bus wurde durch den Aufprall verletzt. Bus rammt Auto, zwei weitere Busse ineinander verkeilt. Fußgänger konnt sich nur mit Sprung zur Seite retten.
  • Auf der Steigung nach Rommerscheid rutschte ein Bus ab
    Weiterer Bus kam von der eisglatten Fahrbahn ab und rutschte in den Graben.
  • Schulbus rutschte in den Straßengraben, die Kinder kamen mit einem Schrecken davon.
  • Verhängnisvoll: Kombination aus Winterreifen an den Antriebsachsen und Sommerreifen vorne
    Längst nicht alle Busse haben es geschafft, rechtzeitig die rettenden Bushaltestellen zu erreichen. Salz um den Busfahrern der Stadtwerke aus der Klemme zu helfen.
  • Ein Bus kam die Straße nicht hoch und stand quer vor der Brücke
    MoBiel-Busse fahren mit sogenannten Ganzjahresreifen.
  • Linienbus kamen ins Rutschen, "Ein so schweres Fahrzeug ist natürlich leichter für Glätte anfällig."
  • Einige Busse stellten sich quer und blockierten dadurch die Straßen für den Restverkehr.
  • An einer Haltestelle von einem Streufahrzeug überfahren
  • Subunternehmer kam mit seinem Bus nicht vom Hof
  • Schulbus-Unfall: Drei Verletzte
  • Doppeldecker-Bus geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke
  • Vollbesetzter Schulbus machte sich am Hang selbstständig
  • Kam Berg nicht hoch - Kein Handy - Kein Ersatzbus

  • 19.1.2004 Chemnitz/Kirchwald
    Busse des CVAG-Verkehrsbetriebs fahren ohne Winterreifen

    Archivbild RMV Bus
    Schnee, Glätte, zu geringer Sicherheitsabstand. Mit Winterreifen hätten die Busse womöglich rechtzeitig gestanden. Für die Sicherheit muss man das Möglichste tun. In Chemnitz sind Ganzjahresreifen ungeeignet. So schreibt die Chemnitzer Morgenpost.
    Diese Tatsache überrascht uns nicht. Der Witz des Winters: Die BOKraft §18 schreibt Winterreifen im Kofferraum vor. Siehe BOKraft

    Kirchwald 11:15
    Ankunft in Kirchwald 14:30

    Unser Tipp an den Zeitungsverlag: Lassen Sie sich nicht von Rechtsanwälten wegen "fahren ohne Winterreifen" einschüchtern. So wie es die RMV und Fa. Welter gegenüber unserer Initiative versucht.
    Schneechaos in der Eifel und in vielen Bundesgebieten
    Da heute erheblicher Schneefall in der Eifel einsetzte, hatte R. Diederichs telef. um 9:15 den Mayener Polizeichef PHK Brandscheidt um Maßnahmen gebeten.
    Brandscheidt: "Wir wissen, dass praktisch alle Busse gegen BOKraft §18 verstoßen, haben aber keine Zeit Kontrollen durchzuführen.". Rolf Diederichs: "Mit anderen Worten: Sie drücken alle Augen zu". Zu anderen Themen der Verkehrssicherheit von Schülern hatte er keine Zeit mehr und legte den Hörer auf.
    Update 11:40: Mit einer Anzeige um 10:45 zeigte Rolf Diederichs in einem Fax der Polizei und Kreisverwaltung die erhebliche Gefährdung der Fahrgäste bzw. Schüler an, inbesondere für die Schulbuslinie um ca. 13.00 der Regionalen Schule Nachtsheim. Die Ausrüßtung der Fahrzeuge würde der Witterung nicht entsprechend angepasst sein.
    Update 12:50: Entsprechend des Telefonats um 12:15 mit Herrn Schmitz der Straßenmeisterei Mayen, wäre eine Fahrt von Bussen z.B. auf der Strecke Nachtsheim nach Kirchwald ohne Winterreifen leichtsinnig.
    Update 14:55: Sichere Ankunft in Kirchwald offensichtlich dank des Räumfahrzeuges welches unmittelbar vor dem Bus herfuhr. Diesmal konnte der Räumdienst den Bussen noch mal zu Hilfe kommen, aber ob das immer und für alle Linien so funktioniert bleibt fraglich. Mit Sommerreifen sollte deswegen trotzdem nicht gefahren werden.

    19.1.2004 Sellrain/Tirol
    Ausrangierter Bus auf glatter Straße in Wartehäuschen gerutscht - 14 Menschen verletzt - Sommerreifen?
    Da in der Region keine Winterreifenpflicht bestand, ist anzunehmen, dass der Bus wie branchenüblich mit Sommerreifen unterwegs war. Ein Skandal auch, dass der Sub-Unternehmer ausrangierten Busse des Verkehrsbetriebes (Post) kaufte, um die Strecke BILLIG zu fahren. Fahrpersonal, Wartung, Reifen etc. dürften ebenso BILLIG kalkuliert worden sein. Siehe auch erste Meldung v. der Zeitung.
    Update 19.1.04 19:45 Sub-Unternehmen bekommen härtere Vorgaben.
    Allen "schwarzen Schafen" sollten die Verträge gekündigt werden. Darunter fielen etwa Firmen, die ausrangierte alte Postbusse kaufen und dann einsetzen, schreibt die Tiroler Zeitung.

    19.1.2004 Offenbach
    Schüler wurde an Bushaltestelle schwerverletzt
    15-jähriger Schüler aus Hainburg erlitt schwerste Kopfverletzungen als er in Höhe der Bushaltestelle von einem BMW-Fahrer erfaßt wurde.

    19.1.2004 Sinnersdorf/Östereich
    Schüler an spärlich ausgeleuchteten Überweg zur Bushaltestelle getötet
    Dunkelheit, überhöhte Geschwindigkeit, schlechte Sicht - das sind laut Experten auch die häufigsten Ursachen für Unfälle auf Schutzwegen.

    16.1.2004 Berlin
    Reiseverkehr und ÖPNV: Sicherheitskongress rund um den Bus
    Die insgesamt 34 Vorträge haben laut bdo die Schwerpunkte Unternehmer, Fahrzeug, Fahrpersonal, Schulbus, internationaler Wettbewerb sowie Qualität und Sicherheit.

    16.1.2004 Prag
    Reisebus bei Eisglätte von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gestürzt.
    Dabei wurden 14 Fahrgäste verletzt, zwei davon schwer.
    (War wahrscheinlich wie üblich mit Sommerreifen unterwegs)

    16.1.2004 Braunschweig
    Lebensgefahr für Schüler im Linienbus
    Dies Beispiel zeigt mal wieder, wie schwerwiegend Verletzungen in Bussen nach einer einfachen Bremsung sein können.

    16.1.2004 Bartensleben/Sachsen-Anhalt
    Schulbus auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen
    Glück im Unglück - die 35 Schüler und Schülerinnen kamen mit dem Schreck davon. Niemand wurde verletzt. Sie mussten allerdings noch rund eine Stunde in dem Fahrzeug ausharren, weil sich die Bustür nicht mehr öffnen ließ.

    16.1.2004 Kirchwald/Nachtsheim
    RMV Busfahrer ging wieder auf Nummer sicher
    pic00016.jpg
    Archivbild
    Am 15.1. 6:50 mussten die Schüler eine Stunde vor der 15% Gefällestrecke nach Acht im Bus ausharren, bis endlich der Winterdienst um ca. 8:00 kam. Wieso der Streudienst trotz offensichtlichen Schneefällen die Straße nicht vorrangig für den Schulbusverkehr frei machte ist unklar. Siehe auch ähnlichen Vorfall in Meldung vom 14.1.

    14.1.2004 Kirchwald/Willich
    Sichere Reisebusse sind für Schulen teuer - Mitglied K. Klann heute in der WZ
    Die Westdeutsche Zeitung berichtet über das Problem wenn Schulen Reisebusse für Klassenfahrten anmieten. Karl Klann ist Kfz-Sachverständiger und Mitglied unserer Elterninitiative "Sichere Schulbeförderung". Er stellte der Zeitung unseren kürzlich erschienenen Sicherheitsratgeber zur Anmietung von Reisebussen vor.
    Sicherheitsratgeber: hier jetzt in HTML
    Siehe auch Karl Klann in: Prüfung des Schulbusses glatt abgelehnt.

    14.1.2004 Kirchwald/Nachtsheim
    RMV Busfahrer ging auf Nummer sicher
    Dem umsichtigen Verhalten des Busfahrers, auf der Schulbuslinie Kirchwald Nachtsheim, verdankten die Kinder heute schulfrei. Der Busfahrer bemerkte die sich in den Morgenstunden gebildete gefährliche Glätte und setzte daraufhin an der stark abschüssigen Strecke Freilingen-Virneburg die Fahrt nicht mehr fort. Auch die Streudienste waren von dieser Wetterlage überrascht worden. Eltern dürften über dies vorsichtige Verhalten des Fahrers sicherlich sehr zufrieden sein.

    13.1.2004 Senftenberg/Brandenburg
    Schulbus verlor zwei Räder
    Die Räder am Schulbus waren im vorigen Oktober gewechselt worden. Die Ermittler schließen nicht aus, dass dabei die Radmuttern nicht fest genug angezogen worden waren.

    10.1.2004 Chiemgau
    Wieder zwei Tote an Bushaltestelle
    Die beiden Fußgänger seien aus dem Bus, der auf der Linie Traunstein-Garching verkehrt, an der Haltestelle Oberwimm ausgestiegen. Wann wird der Gesetzgeber endlich mehr zum Schutz an Bushaltestellen tun? Bauvorschriften, Geschwindigkeit, Querungshilfen etc.?

    10.1.2004 Dexheim
    Initiative konnte Bushaltestelle nach Jahren entschärfen
    Wir waren frustriert, dass die Gefahrensituation die ganze Zeit über nicht beachtet wurde, wo es doch um die Sicherheit und das Leben unserer Kinder ging", erklärt Gabriele Afonso die Motivation der Eltern. Eigentlich, so Afonso, hätte die Politik von sich aus handeln müssen.

    9.1.2004 Kirchwald
    Rolf Diederichs heute im ARD Magazin Brisant Jetzt mit Text und Kommentar des Beitrags
    Die Redaktion Brisant filmte heute ein Interview mit Rolf Diederichs dem Sprecher der Elterninitiative und berichtete im Rahmen der Reportage "Wie sicher sind Schulbusse" über Schulbus.Net. Die Erstsendung läuft in ARD am 9.1.2004 um 17.15 Uhr und zu anderen Sendezeiten in MDR, NDR, SWR, HR, RBB. U.a. wurden die gravierenden Reifenmängel der Region gezeigt.

    9.1.2004 Salins/Schweiz
    Horror-Unfall mit Schulbus - 6 Kinder verletzt
    Die Strasse in Salins oberhalb von Sitten sind schneebedeckt. Das Fahrzeug ist voll mit Kindern im Alter von 5, 6 und 7 Jahren. Sie haben keine Chance, als der Bus 40 Meter einen Abhang hinunterrutscht.
    Siehe auch: Schulbus kam von vereister Strasse ab eBund, und weitere

    8.1.2004 Dortmund
    Verkehrsunfall mit Schulbus - zehn Kinder leicht verletzt
    Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten aber auch noch eine andere erhebliche Tatsache fest. Das Fahrzeug war nicht als Schulbus gekennzeichnet und ist im Fahrzeugschein lediglich als Pkw- Kombi eingetragen. Die Fahrzeugführerin hatte darüber hinaus für den Schülertransport auch keine gültige Personenbeförderungserlaubnis.

    8.1.2004 Siegen/Hilchenbach
    Wieder brannte ein Schulbus
    Der Bus war zu diesem Zeitpunkt mit Schülern voll besetzt. Die Fahrerin forderte die Schüler auf, das Fahrzeug zu verlassen. Die Feuerwehren aus Dahlbruch, Müsen und Allenbach erschienen vor Ort und löschten den Brand.

    8.1.2004 Bayreuth
    Reisebus auf der A9 in Flammen - Schüler blieben unversehrt
    Der Brand wurde nach Polizeiangaben vermutlich durch einen technischen Defekt am Motor oder der Heizungsanlage ausgelöst. Schulbus.Net berichtete schon häufiger über ausgebrannte Busse. Es scheint ein konstruktionsbedingtes technisches Problem die Ursache für die häufigen Brände zu sein. Siehe auch Brandursachen bei Bussen.

    7.1.2004 20:00 Kirchwald
    Warum werden Straßen nicht für Schulbusse gesperrt? Die sind doch immer mit Sommerreifen unterwegs
    Die Straße zwischen Chemnitz und Leipzig war wegen liegen gebliebener Lastwagen kurzzeitig gesperrt. Auch auf der A14 zwischen Magdeburg und Dresden stellten sich Lastzüge quer. Der Grenzübergang Zinnwald nach Tschechien war nach Angaben des Bundesgrenzschutzes in der Nacht für Lastwagen gesperrt. (AP Meldung vom Montag 5.1.2004)

    6.1.2004 16:25 Kirchwald
    Endlich Vorschrift geworden und nun doch nicht beachtet
    Seit Anfang November 2003 besteht für alle Busse die Pflicht an der gefährlichen Haltestelle Kirchwald Nitzblick die Warnblinkanlage einzuschalten. Dies wird in der Regel von RMV Bussen auch eingehalten, jedoch nicht wenn der Welter Bus MYK-W-1005 diese Strecke Nachmittags fährt. Wie funktioniert das Sicherheits- und Qualitätsmanagement? Wie wird zuverlässig jeder Sub-Unternehmer in die Pflicht genommen? Schade wenn wegen dieser Missachtung nur ein Kind durch überholende Fahrzeuge zu Schaden käme. Siehe auch Ortstermin Kirchwald Nitzblick.
    Auch am 8.1.2004 um 16:27 schaltet ein Welter Bus MYK-W-1037 nicht die Warnblinkanlage ein.

    20.12.2003 5:30 Hensies/Belgien
    Deutscher Reisebus verunglückt - Elf Menschen tot
    Die Elterninitiative appelliert an Schule, Lehrer/innen und Eltern zu mehr Sorgfalt bei der Anmietung von Reisebussen. Es reicht nicht aus nur "Ein Stück Bus" zu bestellen. Sich nur auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu verlassen ist zu wenig. Dies fordern auch Ver.di, ADAC und andere Verbände. Es müssen bei der Bestellung z.B. Fahreranforderungen und sicherheitsrelevante Ausstattungen beachtet werden, da der Gesetzgeber bisher den Busunternehmen zu viel Spielraum lässt. Auch wären "Gute" Busunternehmer froh sich von den "Schwarzen Schafen" klarer zu unterscheiden. Aus diesem Grunde veröffentlicht die Elterninitiative in kürze den z.Z in Prüfung befindlichen Sicherheitsratgeber zur Anmietung von Reisebussen.
    (22.12.03) Siehe auch:
    - Umfangreichen Forderungskataloge des ADAC und der Gewerkschaft Verdi
    - Verdi fordert nach Busunglück Neuregelung der Lenkzeiten
    - Es war wie ein Feuerball
    - Todesfahrt nach Paris
    Der Bus war um 16.45 Uhr in München gestartet! Der Unfallfahrer übernahm in Köln, nach Zwischenstopps in Augsburg, Ulm, Stuttgart, Frankfurt/Main, um 1:30 das Steuer. Was hatte der Fahrer bis Köln gemacht? Bei Zwischenstopps arbeiten üblicherweise zweite Fahrer während ihrer "Ruhezeit" mit. War der Fahrer wirklich fit?

    18.12.2003 Augsburg
    Sparen an der Sicherheit? Todesfalle Schulbus
    Bayerisches Fernsehen im Zeitspiegel 21:20 am 17. Dezember 2003

    Der Beitrag zeigt deutlich, warum die Elterninitiative und auch viele Andere, schon lange Zeit berechtigt die schwammigen Vorschriften kritisieren. Auch das hier ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Landratsamt, spiegelt die aktuell geführten Diskussionen mit dem Landrat des Kreis Mayen-Koblenz wieder. Der Landrat müsste dazu verpflichtet werden die Anwendung des "Anforderungskatalogs für Schulbusse" des Bundesverkehrsministers anzuwenden. Wenn er dies nicht tut, dann müsste er wie in diesem berichteten tragischen Todesfalle juristisch zur Verantwortung gezogen werden. Auslegung von Gesetzen zu Gunsten des Sicherheitsbedürfnis von Kindern ist hier angesagt. Leider werden zu wenig Prozesse geführt, die letztendlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. [mehr]

    18.12.2003 Ibbenbüren
    Fußgängerin tödlich an Bushaltestelle auf der Landstraße verunglückt
    Die 74-jährige Fußgängerin erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Frau war an der Osnabrücker Straße aus einem Linienbus ausgestiegen, und ging außerhalb der geschlossenen Ortschaft am rechten Fahrbahnrand der Landstraße in Richtung Osnabrück. Wie viele tragische Beispiele müssen noch gezeigt werden, bis die Verantwortlichen endlich was unternehmen? Siehe auch Haltestellen Report.

    18.12.2003 Sinzig
    Linienbusfahrer in Sinzig mit 2,59 Promille unterwegs
    Als Reaktion auf den Vorfall mit einem alkoholisierten Busfahrer hat die Ahrweiler Verkehrsgesellschaft am Montag den Vertrag zu dieser Buslinie mit dem Subunternehmen gekündigt. In welche Hände legen wir unsere Kinder?

    15.12.2003 Mittweida
    Unfall: 15 Kinder hatten Todesangst - Schulbus mit Sommerreifen unterwegs
    Die Chemnitzer Morgenpost: "Der alte Mercedes-Bus schlitterte über die Landstraße, kippte auf die rechte Seite. Der Bus wurde von der Polizei beschlagnahmt. Unverantwortlich: Auf der Vorderachse hatte das Fahrzeug Sommerreifen." Endlich kommt es auch über eine Zeitung an die Öffentlichkeit. Anhand der schwammigen Gesetze kann die Polizei kaum gegen Sommerreifen in der Personenbeförderung vorgehen. Den Fall sollte man Herrn Stolpe auf den Tisch legen.
    Schulbus.net ist mit der Polizeidienststelle in Kontakt und wird darüber weiter berichten.
    Siehe auch Winter Themenseite.

    16.12.2003 Kreis Ahrweiler
    Schülerbeförderung/ÖPNV braucht mehr als TÜV-Plaketten
    Beschwerdelawine über mangelhafte Busverkehrsleistungen der VREA im Kreis Ahrweiler.
    Bündnis 90/Die Grünen setzen sich in Ahrweiler für eine Verbesserung der Situation in der Schülerbeförderung ein. Zu hoffen bleibt, dass dies auch bei allen Parteien im Kreis Mayen-Koblenz sowie bundesweit eine Signalwirkung hat. Siehe Meldungen auf dieser Seite und Kölnische Rundschau über VREA in Ahrweiler.

    16.12.2003 Kalme
    Gefährliche Haltestelle ist verlegt worden
    Am vorherigen Standort an der L512 war im vergangenen Jahr ein Kind beim Verlassen eines Busses verletzt worden. Eltern erzielten daraufhin die Verlegung der Haltestelle. Siehe auch Thema Bushaltestellen.

    15.12.2003 Mittweida
    Schulbus von schneeglatter Fahrbahn abgekommen und umgekippt
    Glimpflich ist am Montag ein Busunfall im sächsischen Landkreis Mittweida ausgegangen: Ein mit 15 Kindern besetzter Schulbus war bei Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Es dürfte ziemlich klar sein, dass der Bus Sommerreifen drauf hatte. Es würde der besseren Öffentlichkeitsaufklärung dienen, wenn die Polizei dies grundsätzlich in Meldungen angeben würde. Siehe auch Winter Themenseite.

    12.12.2003 Kreis Ahrweiler
    Eltern im Kreis Ahrweiler verlangen, dass ihre Kinder SICHER zur Schule kommen
    Mit dieser Homepage reagieren Eltern auf die hier schon berichteten Misstände in der Schülerbeförderung im Kreis Ahrweiler. Die Eltern schreiben, dass Sie es nicht mehr hinnehmen, dass ihre Kinder durch das Verhalten der VREA gefährdet und durch die teilweise inkompetenten Fahrer belastet werden. Die Eltern danken den Fahrern - die Aufgrund ihres Einsatzes für die Sicherheit der Kinder eintreten und dafür von der VREA abgemahnt wurden.

    12.12.2003 Krummnussbaum/Kreis Melk
    Schulbus mit 40 Kindern verunglückt nachdem er an abschüssigen Strecke ins Rutschen geraten
    An diesem Tag ereigneten sich witterungsbedingt etliche Verkehrsunfälle in Deutschland. Es ist bekannt, dass LKWs und Busse grundsätzlich das ganze Jahr mit Sommerreifen fahren. Wann wird der Gesetzgeber wach und erläßt eindeutige Bestimmungen für den Personenverkehr? Aber auch bestehende Kann-Vorschriften werden von Behörden zum Schutz der Fahrgäste nicht angewendet. Siehe auch Winter Themenseite.
    Wie leider üblich wurden in den letzten Tagen wieder viele Kinder an Haltestellen verletzt.

    12.12.2003 Kirchwald/Mayen
    Erster Austausch von Standpunkten zwischen Verbandsgemeinde und Elterninitiative
    Bürgermeister Dr. Saftig hatte zu diesem ersten Gespräch eingeladen. Es wurden die Gründe für die verhärteten Fronten erörtert und eine gewisse Vergangenheitsbewältigung geleistet. Die originären Zuständigkeiten wurden geklärt, einige Themenbereiche wurden in der Sache diskutiert und mit Blick nach vorne schauend wurde von beiden Seiten eine bessere Zusammenarbeit angestrebt. Zum aktuellem Thema, Sicherheit der Schüler/innen in Reisebussen auf Klassenfahrten, wird ein erster kooperativer Dialog angestrebt.

    12.12.2003 Nachtsheim
    Regionale Schule Nachtsheim ging auf Klassenfahrt - Polizei kontrollierte
    Diese aktuellen Klassenfahrten werfen wieder grundsätzliche Fragen in Punkto Gestaltung der Sicherheit von Schülern in Reisebussen auf. Trotz der Möglichkeit von Polizeikontrollen, wird empfohlen, schon der Auftragsvergabe besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um der Verantwortung gegenüber den Schülern/innen gerecht zu werden. Die Elterninitiative arbeitet aus diesem Grunde zur Zeit eine entsprechende Empfehlung aus.

    10.12.2003 Waldesch/Kreis Mayen-Koblenz
    Nachtrag zu Waldesch: Voll besetzter Bus bei Waldesch ausgebrannt (jetzt in RZ-Online)
    Schüler und Lehrer kamen mit Schrecken davon. Auch hier kein Wort über den Verstoß wegen Überfüllung! Der angemietete Bus brachte die Kinder von einem Puppentheater in Münstermaifeld zurück. Jetzt wird von der Schule behauptet: Kinder hätten zu Dritt gesessen - keiner hätte gestanden. Aber auch dies ist laut §21 StVO und §34a StVZO im Gelegenheitsverkehr unzulässig. Laut Angaben der Schule sei der Bus von Gebr. Hellinger GmbH gemietet worden.
    Externe Links zu FREY-Pressebild: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

    9.12.2003 Waldesch/Kreis Mayen-Koblenz
    Nachtrag zu Waldesch: Schulbus brannte total aus - Diskussion zu Brandursachen bei Bussen
    Als Grund dafür nennt Klaus Ruff vom Technischen Überwachungsdienst Hessen (TÜH) die große Hitzeentwicklung im Motor. "Um mehr Fahrgäste aufnehmen zu können, sparen einige Fahrzeughersteller am Platz für den Motor. Alle Teile liegen dicht beieinander. Weil moderne Busse aber immer leistungsfähiger werden, wird es im Motorraum auch immer heißer." Damit kein Brand im Motorraum entsteht, müssen sich die Hersteller an Sicherheitsbestimmungen halten, sagt Ruff. Leitungen für Kraftstoff und Öl müssen bestimmte Abstände zum Motorblock haben, außerdem dürften Busse nur aus schwer entflammbaren Materialien gebaut werden. "Wenn aber Leitungen defekt sind, entzünden sich Öl und Kraftstoff schnell."

    9.12.2003 Kreis Ahrweiler
    Nachtrag zur Schülerbeförderung im Kreis Ahrweiler
    Die Kölnische Rundschau berichtete in den vergangenen Wochen intensiv über die Mängel in der Schülerbeförderung

    9.12.2003 Kreis Ahrweiler
    „Kein Anlass, die Firma abzumahnen"
    Einen ganz leichten Stand hatte Franz-Josef Schmidt, Abteilungsleiter im Landesbetrieb Straßen und Verkehr (LSV), dabei nicht, denn für einige Kreistagsmitglieder wollten seine Ausführungen nicht mit jenen Vorwürfen zusammenpassen, die Eltern und Schüler beispielsweise bei einer Veranstaltung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zum Thema in Holzweiler vorgebracht hatten.

    9.12.2003 Kreis Ahrweiler
    Vorwürfe werden zurückgewiesen
    Die neuerlichen Vorwürfe der Busfahrer Harald Scholz und Petra Kuhnen hinsichtlich der Sicherheit in den Bussen des Verkehrsbetriebs Rhein Eifel Ahr (VREA) und des Zustands des Betriebshofes in Bad Breisig werden von VREA-Gesellschafter Professor Dr. Rüdiger Sterzenbach (externer Link: auch im Ausschuss des SWR Rundfunkrats!) selbst zurückgewiesen. Scholz hatte vor allem am Bus mit dem Kennzeichen AW-SZ 242 zahlreiche Mängel in Fotos festgehalten.

    9.12.2003 Waldesch/Kreis Mayen-Koblenz
    Schulbus brannte total aus - Verstoß wegen Überfüllung bzw. Stehplätzen
    Den 68 Schülern und drei Lehrern der Grundschule Waldesch gelang es unverletzt aus dem Bus zu steigen und den Gefahrenbereich zu verlassen, bevor sich der Brand auf das gesamte Fahrzeuge ausdehnte Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache. Warum häufen sich die Busbrände in diesem Jahr? Der für 45 Sitzplätze zugelassene Bus, der Bauart Linienbus, war mit 71 Personen besetzt. Stehplätze sind auf Gelegenheitsfahrten nicht zulässig - die Schule sollte diese Vorschrift kennen. Dies Beispiel zeigt auch wie dringend eine Richtlinie für die Anmietung von Reisebussen ist, den EI Sichere Schülerbeförderung zur Zeit ausarbeitet.
    8.12.2003 Mayen
    Immer noch Busse mit Verletzungsgefahren unterwegs
    Die scharfkantigen Halter zu entfernen wurde im September von der RMV zugesagt

    Siehe auch Kreis Ahrweiler vom 2.12.2003

    Einige der Verantwortlichen der Dienstkette schienen mittlerweile offensichtlich auch davon überzeugt zu sein, dass auch der Innenbereich zu einem wichtigen Aspekt der Verkehrssicherheit der Schüler/innen gehört. Vielleicht auch aufgeschreckt von den vielen öffentlichen Diskussionen u.a. des ADAC zum Thema Reisebusse. Das vorliegende Beispiel zeigt jedoch wie viel zu schwerfällig der Behördenweg ist um dies nun letztendlich auch in die Tat umzusetzen. Der zuständige Beamte des Kreis Mayen-Koblenz hatte eine Zusage der RMV erwirken können, jedoch bis an die Aufsichtsbehörde Landesamt Straßen und Verkehr (LSV) ist er nicht vorgedrungen. Auch versteckt man sich zu leicht hinter dem Argument "war doch TÜV oder DEKRA geprüft". Sollte da nicht auch jemand wie der LSV mal ein ernstes Wort mit TÜV und DEKRA führen?
    Ruft man auf schnellstem Wege die Polizei hinzu, so sollte die Sache gesetzlich doch eindeutig geregelt sein [mehr]


    3.12.2003 Seestetten
    Neue Bushaltestelle in der Ortsmitte von Seestetten
    Bereits seit längerer Zeit hatten vor allem die Eltern der Grundschulkinder, die in die Schule nach Sandbach fahren, eine neue und sicherere Bushaltestelle für den öffentlichen Personennahverkehr gefordert. (Und was passiert nach unserem Haltestellen Report im Kreis Mayen-Koblenz?)

    2.12.2003 Kreis Ahrweiler/Holzweiler
    Lage ist rechtlich verfahren
    Zum Info-Abend im Jugendheim Holzweiler kamen mehr als 80 Personen. Vor allem Schüler und Eltern hätten die Gelegenheit genutzt, ihrem Ärger Luft zu machen. Auch die Vertreter der Kreisverwaltung mußte sich einige Kritik anhören. Vielen Eltern und Schülern sei das Lachen längst vergangen. "Bei uns ist der Schulbus täglich Thema".

    2.12.2003 Kreis Ahrweiler/Mainz
    Missstände in der Vergabepraxis für die Beförderungskonzessionen
    Dieselabgase im Schulbus. Türen, die sich während der Fahrt öffnen lassen. Fahrpersonal, das die Strecke nicht kennt und den Endhaltepunkt nur mit Hilfe von Fahrgästen findet. Im Raum Ahrweiler kommt das nach übereinstimmenden Angaben von Fahrpersonal und Fahrgästen nicht so selten vor, wie das erwartet werden könnte. (ver.di Pressemitteilung)

    28.11.2003 Kassel/Lohfelden
    11 Jährige bei Unfall an der Bushaltestelle schwer verletzt
    Eine 29 jährige aus Lohfelden stammende Frau, die sich mit ihrem Pkw hinter dem Bus befand, setzte zum Vorbeifahren an dem an der Haltestelle stehenden KVG-Fahrzeug an.

    27.11.2003 Kirchwald/Nachtsheim
    Der Sub-Unternehmer Welter wurde durch einen Original-Bus der RMV abgelöst
    Die Elterninitiative hatte lange Zeit auf Probleme mit diesem Sub-Unternehmer aufmerksam gemacht. Schon vor einigen Monaten hatte auch der Schulelternsprecher einen Ablösung des Busunternehmens auf dieser Strecke gefordert. Wie zu hören war, sprach sich auch die Schule vor wenigen Wochen für eine Ablösung aus. Offizielle Stellungnahmen sind noch nicht bekannt. Ob jedoch die Reifen dieses RMV Busses für diese Region ausreichend wintertauglich sind, ist nach vorläufigen Ergebnissen nicht anzunehmen.

    27.11.2003 Kirchlinteln-Sehlingen
    Protestaktion wegen Schulbus (Artikel ist leider nicht mehr verfügbar)
    Eltern und Kinder aus Groß und Klein Sehlingen wollen gegen die im Schulbus nach Bendingbostel herrschenden Zustände mobil machen.

    26.11.2003 Lübeck
    Sechsjähriges Mädchen an Bushaltestelle angefahren
    Ähnliche Meldungen hatten wir in letzter Zeit häufig gefunden und zeigen deutlich den Brennpunkt Haltestellen. Siehe auch Links: Unfälle.

    26.11.2003 Langenfeld/Mettmann
    60- jähriger an Bushaltestelle schwer verletzt
    Er trat schnellen Schrittes auf die Fahrbahn, um den nun in der Haltestelle auf der anderen Straßenseite stehenden Bus zu erreichen.

    Kirchwald 24. November 2003
    Nun doch mehr Sicherheit an der Haltestelle Kirchwald Nitzblick?
    Verbandsgemeinde entschied trotz Warnung einer Fachstelle nur unzureichende Maßnahmen

    Ein Ortstermin fand mit 9 Personen am 3.11.2003 in Kirchwald an der Haltestelle Nitzblick statt. Kinderpiktogramme, Schilder und sogar der Bus muss die Warnblinkanlage einschalten sind nun die äußerst selten im Land angewendeten Maßnahmen. Nicht locker lassen über mehrere Monate der Elterninitiative brachte jetzt zumindest diese Verbesserung. Eine Verlegung wäre jedoch die richtige Maßnahme gewesen, so auch die Straßenmeisterei Mayen, denn andere sicherere Standorte waren vorhanden. (rd) [mehr]


    Kurzmeldungen

    24.11.2003 Norderstedt
    Appell an Busfahrer: Warnblinker an!
    Haltestelle muss sicherer werden - das fordern Eltern nach Unfall.

    21.11.2003 Linsengericht/Großenhausen
    Scheinheiliges Verhalten der Verantwortlichen und RMV nach Unfall an Haltestelle
    Nach dem Unfall rühmen sie sich die Sicherheit an den Haltestellen verbessert zu haben und die RMV (hier Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH) schlägt stolz mit "Bus-Training" in die gleiche Kerbe.

    20.11.2003 KREIS AHRWEILER
    Endlich mal Qualitätsmanager bei der Verkehrsbetrieb Rhein Eifel Ahr (VREA)
    Sie sollen u.a. die Ausrüstung und den Zustand der Haltestellen und Fahrzeuge überprüfen.

    18.11.2003 FRIESACK
    Schulbus verunglückt
    Es hätte bereits einmal "tierisch gerumpelt". Das habe für Unruhe im Bus gesorgt. Viele hätten Angst bekommen, denn die Fahrweise sei auffällig gewesen. In Kurven fuhr er weit in der Mitte und zickzack auf gerader Straße.

    Kurzmeldung: Langenfeld 7. 11. 2003 14:30
    Wieder ein Welter Bus liegen geblieben
    Wieder kein Sprit, 5 Klässler auf Landstraße nach Kirchwald, Mängel innen, noch Sommerreifen.

    Es kann mal passieren, dass jemanden der Sprit ausgeht, aber wiederholt im Schulbusverkehr und dann auch noch mit diesen Folgen? Es wurde berichtet, der Fahrer des MYK W-1018 hätte die Kinder noch nicht mal zum Warten auf den Linienbus aufgefordert. Der war schneller da, als die Kinder über 7 km Fußmarsch über die Landstraße nach Hause kämen. Bei der Gelegenheit vielen drei Sitze mit den abgebildeten Mängeln auf. Wenn ein Kind nach einer Bremsung an diesen Kanten aufschlüge, wäre die Verletzung sicherlich deutlich größer. Für den Winter waren die Vorderreifen des Busses noch nicht ausgerüstet - ob dies noch kommt kann man bezweifeln. Die Runderneuerten der Hinterachse mit M+S Symbol mögen wie der ADAC berichtete ein Etikettenschwindel sein bzw. die RMV nennt dies Ganzjahresreifen - also keine entsprechende Gummimischung. Da keine Zeugen da waren, können wir leider nicht über die Szene berichten die sich mit den Mitarbeitern der Fa. Welter abspielte. Das Motorengeräusch der zufällig vorbeikommenden Bürgermeisterin von Acht stoppte den weiteren Verlauf des Geschehen. Über Möglichkeiten der Selbstverteidigung muss jedenfalls nachgedacht werden.(rd)


    Kurzmeldung: Mayen 28.10.2003 13:00
    Wieder ein Welter Bus mit Reifenmängeln


    hoffentlich platzt der nicht

    Verletzungsgefahr
    Diese gravierende Reifenbeschädigung an einem runderneuerten Reifen der Hinterachse hatte eine Länge von ca. 10 cm und mind. 10 mm Tiefe. Ferner hatte der Bus der Firma Welter MYK-W-1004 im Innenraum verletzungsgefährdende Halterungen, welche nach Angaben der Kreisverwaltung von der RMV aus den Bussen angeblich entfernt wurden (s. Schriftverkehr). Der Polizeibeamte Herr Schwarz versprach die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.



    Impressum:
    Schulbus.Net & Elterninitiative "Sichere Schülerbeförderung
    Rolf Diederichs (Verantwortlich für den Inhalt)
    Im Fraustück 6
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    Tel 02651-904904
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