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Schulbus.Net Dezember 2005
Vorwort

wir sind noch da!
Der Herbst mit seiner dunklen Jahreszeit bescherte uns leider wieder eine traurige Bilanz von Verkehrsopfern. Viele der Unfälle mögen auf schlechte Straßenbeleuchtung zurückzuführen sein, aber viele sicherlich auch auf das Fehlverhalten der Fahrzeugführer, insbesondere beim Verhalten an Bushaltestellen. Aber auch eine hohe Anzahl von Unfällen verursachten die Schulbuslenker, was viele nicht verwundert, da Preise und Löhne im Schulbusverkehr dramatisch gesunken sind. Fahrer/innen sind wohl kaum noch in der Lage, ein Merkblatt für Fahrzeugführer im Schülerverkehr lesen zu können. Eine vermeintliche Schulbusnovelle (mit Merkblatt) wurde in der Presse gefeiert, den Anforderungskatalog für Schulbusse, den wir nannten: Kalter Kaffee und in Zeiten des ÖPNV kaum noch von Bedeutung. Ohnehin nur eine Empfehlung ihn einzusetzen, falls dann doch mal eingesetzt, zusätzlich voll gespickt mit "kann und wenn und aber". Die Schülerbeförderung braucht Verbindlichkeiten besonders im ÖPNV. Bildlich gesprochen: Das Schulbusschild am ÖPNV Linienbus.
Würden aber die jüngst diskutierten Kürzungen der Bundeszuschüsse zum Nahverkehr verwirklicht, stünden auch für eine sichere Schülerbeförderung noch weniger zu Verfügung.

Die Redaktion wünscht eine unfallfreie Vorweihnachtszeit!
Rolf Diederichs


1.12.2005 Münster
16 neue Wartehallen für Busfahrgäste
Vorbeugen ist besser als heilen.


Über die Hälfte aller Haltestellen im Stadtgebiet sind bereits mit Wartehallen ausgestattet / Behindertenfreundlicher Umbau läuft weiter. Das Amt der Stadt Münster nutzt dabei die Möglichkeit, sich die Aufstellung von Wartehallen mit Beleuchtung etc. fördern zu lassen. Das Programm wird zu 80 Prozent vom Land gefördert. Dort wo Stromversorgung zur Beleuchtung der Wartehallen schwierig ist, nutzt die Stadt Solarenergie als willkommene und kostengünstige Alternative.

30.11.2005 Biedesheim-Neumühle, Kreis Donnersberg RLP (rd)
Gefährliche Haltestelle: Änderungen und Diskussionen
Vorbeugen ist besser als heilen.


Michaela Bayer nannte es kurz und bündig: Das ist alles, nur keine Bushaltestelle. Es wird aber auch nichts gemacht! Die Mutter gibt der Haltestelle die Note 6 in unserem Fragebogen. Die Haltestelle liegt an einer Landstraße außerorts und wird von 6 Familien mit insgesamt 7 Kindern benutzt. Schulbus.Net bzw. die Initiative konnte bei der Kreisverwaltung kurzfristig einen Ortstermin zur Verabschiedung von Maßnahmen erzielen.

30.11.2005 Geisenheim , Wiesbadener Tagblatt
Eine Sonne erinnert an Ronja
Der Tod der Elfjährigen löst eine Untersuchung aller Bushaltestellen aus


In Geisenheim erinnert eine gelbe Sonne an die am 6. Februar 2001 hier gestorbene Ronja V.. Ronja wird mehrere Meter durch die Luft geschleudert und stirbt später im Krankenhaus; ihre Freundin wird schwer verletz, doch sie überlebt. Nach ihrem Tod wurden sämtliche Bushaltestellen im Rheingau sicherer gemacht. Diese Haltestelle sie ist wegen einer Baustelle dorthin verlegt worden. Es ist eine Straße, in der schnell gefahren wird, für Kinder ist sie gefährlich. Der Unfallfahrer ist übrigens nicht verurteilt worden, das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Der 57-jährige Mann aus Hallgarten war mit dem "erlaubten" Tempo 45 unterwegs, meinte der Richter.

30.11.2005 Virneburg/Vordereifel Mayen-Koblenz (rd)
Verkehrssicherheit wird in Virneburg auf Sparflamme gekocht
Mit Beziehungen andere Straßenbausmaßnahme sofort umgesetzt?


Kinder und Anwohner sind vor ihrer der Haustür ständig gefährdet, auch ein Omnibus fuhr schon in die Hauswand, aber Bürgermeister Dr Saftig und Baudirektor Bernd Cornely Maßnahmen zögern weiterhin. Wenn es dagegen um ein Touristenrestaurant geht, dann hat das selbe Gespann innerhalb weniger Wochen die Lösung schon errichtet. Mit guten Beziehungen am Nabel der Politik?

30.11.2005 Deutschland (rd)
Was bringt die StVO "Winterreifenpflicht"? und für Schulbusse?
Wird die Regelung genau wie die BOKraft §18 Winterreifenpflicht bei Schulbussen versagen?

... und für Schulbusse?

Der Gesetzgeber wird wahrscheinlich in der Länderkammer am 16. Dezember eine Änderungen der StVO verabschieden. Danach steht dann im §2 Absatz 3a: "Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung (...)." Für Berufsfahrer sollten Winterreifen in der kalten Jahreszeit Pflicht sein. Busse stellen mit falscher Bereifung ein untragbares Risiko dar." meint der AvD. Sprecher Hübner.

30.11.2005 Gifhorn, Niedersachsen (rd)
Methoden erinnern an die Mafia
Politik und Korruption in der Schülerbeförderung.

In Gifhorn sind kommunale Dienstleister - Public Private Partnership - anfällig für Korruption und Mafia Methoden. Die Grünen witterten gar Methoden wie bei der sizilianischen Mafia, die private Unternehmer im Landkreis anwendeten, um an Aufträge zu kommen. Karl Hülsmann schildert Schulbus.net die Zusammenhänge im Streit um die Schülerbeförderung, der in diesem Jahr bundesweit für Aufsehen sorgt. Welchen Einfluss haben Machtstrukturen des Staates und der Wirtschaft und welche Gefahren erwachsen aus diesem Einfluss?

30.11.2005 Mayen-Koblenz (rd)
Auch Schulbus.Net im Kampf gegen die Mafia?
Omnibusbetrieb und Ortsbürgermeister Schachfiguren der Macht?
In Gifhorn [s.o.] sind kommunale Dienstleister - Public Private Partnership - anfällig für Korruption und Mafia Methoden. Aber auch im Verfahren Welter/Diederichs vor dem Landgericht Koblenz wurden die Fäden der Macht beobachtet. Es befand sich im Gerichtssaal unter den Zuhörern auch Bürgermeister Ferdinand Retterath aus Münk. Gegenüber dem Richter erklärte er seine Anwesenheit mit den Worten "ich bin auch Geschädigter". Für wen ist er Geschädigter? Für wen war er dort? Schadet es der Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft (RMV) oder dem Bürgermeister wenn Sicherheitsmängel in der Schülerbeförderung aufgedeckt werden?

30.11.2005 Mayen-Koblenz (rd)
Podiumsdiskussion: Hoffnungsschimmer für Eltern und ihre Kinder?
Schulbus.Net nahm am Forum zur Sicherheit in Schulbussen im KiGa Bickendorf teil

Kinder in den Gurt? Begleitpersonen in den Bus? Das Forum wurde von zahlreichen Eltern aus der Südeifel besucht, auch Rolf Diederichs Schulbus.net nahm daran teil. Anlass war der Schulbusunfall eines großen Omnibusses von März in Oberweiler, ein Kindergartenkind wurde dabei lebensgefährlich verletzt, als es unangeschnallt mit dem Kopf gegen etwas scharfes im Bus schleuderte. Daraufhin hatten die Eltern eine Initiative für mehr Sicherheit gegründet. Eine Hauptforderung wird mit dem Titel ihrer Homepage "Kinder-in-den-Gurt" ausgedrückt.

30.11.2005 Mayen-Koblenz (rd)
Familien brauchen Zukunft - Zukunft braucht Familien
So sieht Pressearbeit von scheinheiligen Heuchlern aus.
"Das Wohl des Staates besteht aus glücklichen Familien. Deshalb ist es unsere Aufgabe, sich um sie und ihre Zukunft zu kümmern.", sagt Bernhard Mauel der Erste Kreisbeigeordnete. Die Rheinzeitung druckt, zu welchem Preis?, in regelmäßiger Folge einen "MYK-Report", um die Manipulation unter die Leute zu kriegen. Wer ein mal fest im Sattel sitzt, hält alle Fäden in der Hand um sich Wählerstimmen für die nächsten Wahlen zu sichern.

29.11.2005 Warendorf, NRW Polizeipresse
Mädchen geriet an der Haltestelle unter das Hinterrad des Schulbusses
In einer Gruppe von cirka 45 wartenden und drängelnden Schülern geriet die 12-jährige unter das rechte Hinterrad des Busses. Obwohl die anderen Schüler den Busfahrer darauf aufmerksam machten, fuhr der Busfahrer einfach weiter. Erinnert uns das nicht an die AWO Haltestelle in Mayen?

30.11.2005 Deutschland (rd)
Der Bundeselternrat bildet zum Thema Schülerbeförderung eine Arbeitsgruppe
Wilfried W. Steinert - Vorsitzender des BER räumt ein, dass der Bedeutung dieses Themas der Bundeselternrat ­ mindestens in den letzten drei bis vier Jahren nicht gerecht geworden ist.

30.11.2005 Mayen-Koblenz (rd)      Kurzmeldungen
[+] An der AWO Haltestelle Mayen wurden von der Initiative innerhalb von nur 30 Minuten insgesamt 12 Verstöße von Busfahrern zur Anzeige gebracht. Die Polizei Mayen gab dazu Auskunft. Das Überfahren der Gehwege ist grundsätzlich unzulässig. Das gilt auch für den Fall, dass Fahrzeugteile über den Gehweg schwenken und dabei Fußgänger gefährden. Das Überfahren der weißen Markierungslinie, zur Abgrenzung zu den dort wartenden Schülern, ist nicht zulässig wenn jemand dabei gefährdet wird. Die Polizei wird die Situation weiterhin im Auge behalten, das gleiche schreibt auch die Unfallkasse RLP in einer Kurznotiz. Wir berichteten hier
[+] Ein Bordstein (Randstein): Eine "Bahnsteigkante" ist eine Qualitätsverbesserung und ein Sicherheitsgewinn. Es ermöglicht den Buslenker, näher zur Auftrittsfläche und damit näher zum Fahrgast zu fahren. Glatte (abgeschrägte) Randsteine erleichtern das parallele Stehenbleiben des Busses zur Bahnsteigkante. Der Fahrgastwechsel wird duch den ebenen Einstieg beschleunigt. Achtung: Thema AWO Haltestelle Mayen! (Quelle: Leitfaden für Bushaltestellen in NÖ - PDF)
[+] Nach Hinweisen zum Koblenz Busbahnhof am Hbf., die das Fahren der Busfahrer mit zu hoher Geschwindigkeit monierten, wird die Behörde die Situation prüfen. Dort ist im gesamten Bereich 20km/h zulässig, welches nicht unbedingt der Sorgfalt an Haltestellen entspricht. An Haltestellen und Busbahnhöfen kommt es häufig zu schweren Unfällen von Fahrgästen, durch die Busfahrer verursacht. Weiterhin wurde am Busbahnhof Koblenz eine schwache Beleuchtung auf der Fahrbahn bemängelt.
In der Ortsgemeinde Kirchwald wurden an allen Bushaltestellen stärkere Gelblichtleuchten angebracht. Auch wird im Zuge von Straßenarbeiten ein Stromanschluss für eine direkte Beleuchtung zu der Haltstelle Post gelegt. Andere Themen hängen noch in der Luft. Wir berichteten hier
Verbandsbügermeister Dr. Alexander Saftig sitzt bei der Rheinzeitung offensichtlich fest im Sattel. So moniert er in einem Artikel der RZ, dass ihn die Stadt Mayen (Veronika Fischer) keine Auskunft geben wollte. Nur mit Hilfe der RZ gelangte er an die benötigten Zahlen. Er scheint in Sorge, dass er an Einfluss auf die Eltern (Wählerstimmen) über seine Regionalen Schule Nachtsheim verliert. Um das zu erreichen führt er auch gerne einen kostenlosen Schulbustranfer, wenn auch hier und da äußerst marode.
Wer in Rheinland-Pfalz die gedruckte Zeitungsbeilage "Der Takt" liest, der wird darin vergeblich nach nützlichen Informationen für den Nahverkehr suchen. Stattdessen ist die Beilage des Ministeriums Verkehr (Minister Bauckhage FDP), voll gespickt mit Ausflugszielen die vermeintlich mit Bus oder Bahn erreicht werden könnten. Mittel des Nahverkehrs werden zweckentfremdet in den Genuß der Wirtschaft gestellt. Eine Online-Suche nach "Schülerbeförderung" erbrachte lediglich Information über Kürzung der Ausgleichsleistungen für die Schülerbeförderung. Homepage: "Der Takt" (Die Druckausgabe finden Sie hier)
Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz oder die RMV setzen weiterhin keine Vorschläge einer ordentlichen Information an die Eltern, im Zusammenhang der Fahrkartenverteilung um (vielleicht macht's mal "Der Takt"?). Die Initiative hatte mehrmals vorgeschlagen s.g. "Schüler AGBs" mit einem Merkblatt "Sicher mit dem Bus", zusammen mit den Karten zu verschicken. Auch die RLP Unfallkasse wollte oder konnte dazu nichts erreichen.
Schlichtungsstelle Nahverkehr NRW arbeitet Beschwerden nur unzureichend ab. Nutzer berichten, dass Antworten über automatische Emailprogramme erteilt werden, s.g. Responser, ohne überhaupt auf die Probleme einzugehen. Schlichtungsstelle Nahverkehr
[+] Die Elternsprecherin des Megina Gymnasiums in Mayen, hatte schon vor langer Zeit bei der Stadt Mayen die Dunkelheit vor der Schule bemängelt. Bis heute hat der Verkerhsausschuss unter Vorsitz der Bürgermeisterin Veronika Fischer (CDU) noch nicht gehandelt.
[+] Das Bild verdeutlich wie und für wen in Mayen der Lack ab ist: Kinder alleine gelassen! Bürgermeisterin Fischer! Die Stadt befindet sich in einem desolatem Zustand. Viele Haltestellen sehen wie verwaiste Bunker aus dem Krieg aus. Von der Pflicht Fahrpläne auszuhängen scheint der Betrieb Dott oder die Stadt nichts zu wissen.
[+] Bürgermeisterin Veronika Fischer (CDU) gab zu diesem Bild die Auskunft: Alles im Lot, kein Grund zur Beanstandung. Zu anderen Stellen will Sie offensichtlich noch Jahre einen Unfall riskieren, bis irgendwann das Land den Zuschuss für die Bundesstraße gibt.
[+] Hier prahlt die Stadt Mayen mit gesponserten Wartehäuschen des HIT Marktes. Aber nicht mal den Mast mit Fahrplan bekommt sie rangerückt.
[+] Besser als gar nichts, konnte mit dem Einsatz der Initiative an der Haltestelle Helgoland erzielt werden. Die gehbehinderte Frau hat nun doch keinen behindertengerechten Bordstein erhalten. Auch muss der Busfahrer genau die ein Meter breite Lücke anvisieren. Wir berichteten hier
[+] Eine neue Haltestelle wurde in Trimbs im Kreis Mayen-Koblenz eröffnet.
[+] In Münstermaifeld Mayen-Koblenz wird nun die Zufahrtsstraße zur Schule jetzt mit Fußwegen sicher gemacht. Über die Situation "Auf dem Kirchgarten" wurde nichts gesagt. Wir berichteten hier

[+] Bassenheim bleibt weiterhin ein Brennpunkt. Ortsbügermeister Jürgen Häfner (CDU) hat mit Schulbus.Net Lösungen diskutiert. Noch ist nicht bekannt wie es weiter geht. Wir bleiben dran. Wir berichteten hier und hier.
[+] Pellenzstraße Mendig: Auf dieser neu asphaltierten Rennstrecke wurde kürzlich ein Kind überfahren. Trotzdem wehren sich wieder LSV Cochem und die PI Mayen gegen Tempo 30 in diesem Wohngebiet. Mit Sturheit ihre vermeintliche Fachkompetenz demonstrieren? Wenn sie kompetent sein wollen, dann sollten sie mal die Empfehlung der WHO lesen. Erklärung der VGV Mendig
[+] Pellenzstraße Mendig: An dem neuem Kreisel fällt eine andere Willkür auf. Fußgängerüberwege um den Kreisel gibt es nicht, obwohl hier viele Kinder wohnen. Aber am Kreisel im Mayener Industriegebiet neben dem OBI und Möbel May, ich hab noch nie einen Fußgänger seine Möbel dort schleppen sehen, gibt es solche FGÜ. Auch sollte man die dort seit Jahren zugehängte Knopfdruckampel (Fehlkauf!) an die Bushaltstelle in Bassenheim verschenken, oder sind uns die Kinder noch nicht mal der Ab/Aufbau wert?

30.11.2005 Deutschland (rd)   Aus der Presse
Chemnitz, Chemnitzer Morgenpost
Linienbus übersah Corsa: Fahrerin starb bei Unfall
Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Fahrer des Busses.
Torgau, Torgauer Zeitung
Achtung: Warnblinklicht
Eine alltägliche Situation: Im Haltestellenbereich hält ein Linien- oder Schulbus, Personen steigen ein und aus und wollen die Straße überqueren. Aber nahezu jeder Kraftfahrer verhält sich in diesem Moment falsch und ist sich dessen nicht einmal bewusst. Aus diesem Grund organisierte die Polizei einen Test im Rahmen einer Präventionsveranstaltung.
Grafschaft-Lantershofen, General-Anzeiger
Wieder defekte Türen: VREA Schulbus hängt im Graben
Als Ursache für den Zwischenfall vermutete Stefan Degen, Geschäftsführer der VREA, eine Fahrlässigkeit des Fahrers. Dieser hatte die Haltestellenbremse des Busses aktiviert, dann aber den Fahrerplatz verlassen, da die hintere Tür des Gelenkbusses nicht schloss.
Backnanger Kreiszeitung - Baden-Württemberg
Tragisches Geschehen bewegt die Menschen
Erinnern an das junge Opfer: Blumengebinde und Kerzen an der Unfallstelle. Ein Linienbus war am Nachmittag des 8. Juli hinter einer Kuppe auf den verkehrsbedingt anhaltenden Pkw aufgefahren, in dem sich die Jugendliche und mehrere weitere Insassen befanden, ..
BDO Presse
Die Behauptung des BDO - Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer eV
Der BDO behauptet: Und natürlich sind die Busse, die in Schneegebiete fahren, mit Winterreifen und für den Notfall auch mit Schneeketten ausgestattet. (wer glaubt wird selig)
Walle/Lüneburg, Aller Zeitung
„ABSOLUT fantastisch": Klägerin lobt Urteil zum Wohl der Kinder
Martina Seidel und einige weitere Eltern hatten dagegen geklagt, die Kosten für die Schülerbeförderung übernehmen zu müssen.
Ratingen-Homberg, Polizeipresse
Mit Linienbus in den Gegenverkehr
Hierbei wurde die 55-Jährige PKW Fahrerin so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 3" in eine Klinik geflogen werden musste. In dem zur Unfallzeit mit ca. 20 Fahrgästen besetzten Linienbus wurde außerdem eine 70-jährige Frau aus Düsseldorf leicht verletzt.
Wolfsburg, Polizeipresse
Verkehrsunfall zweier Schulbusse
Als ein kleiner Schulbus einen vorausfahrenden Linienbus überholen wollte, ..... wer sitzt hier am Steuer????
Östereich (rd)
Leitfaden für Bushaltestellen in Niederöstereich
Haltestellen sind die ständig sichtbare Einrichtung eines öffentlichen Verkehrssystems und somit die Visitenkarte des öffentlichen Nahverkehrs in der Gemeinde. Wird die Haltestelle sicher erreicht (Fußgängerführung), kann ein sicherer, ausreichender Wartebereich garantiert werden und kann die Haltestelle sicher bedient werden? Wer führt die Schneeräumung durch?
Siehe auch Das Haltestellenkonzept der Stadt Offenbach
Passauer Neue Presse (Abonnement) - Bayern
Schulbus kriegt Halteverbot in Familien-Siedlung (Da verschlägt es einem die Sprache)
Das Verwaltungsgericht verbarrikadiere sich hinter Vorschriften und lasse die Sicherheit von Kindern außer acht, schimpft Wühr.
Heide Wesselburen, Polizeipresse
Es war dunkel und es regnete: Fußgänger tödlich verletzt
Die Polizei nimmt auch diesen Vorfall zum Anlass, um insbesondere ältere MitbürgerInnen darauf hinzuweisen, dass man mit heller Kleidung besser wahrgenommen wird. Außerdem werden Reflektoren empfohlen, deren Reflexionskraft schon aus ca. 200 Meter Entfernung für Kraftfahrzeugführer dauerleuchtend zu erkennen ist.
30.11.2005 Deutschland (rd)
Ein umfangreicher Presserückblick von Juli bis November 2005
Wie leider immer wieder, zu viele Haltestellenunfälle mit lebensgefährlichen Verletzungen und Toten. Besonders häufig hatte der Busfahrer den Schüler oder Fahrgast dabei überfahren. Aufgrund von Eile des Fahrers, gab es wieder verletzte und Tote im Türbereich. Einige wenige Gemeinde- oder Stadträte fordern Verbesserungen, erreichen auch was, wenn auch nur vereinzelt. Die Artikel aus Tagespresse sowie der Polizeipresse sind wie immer mit Vorsicht zu genießen!
1.12.2005 Lohmar Nordrhein-Westfalen ZDF
Zwei Tote bei Unfall mit Schulbus
Ein Schwerverletzter - Sieben Schulkinder leicht verletzt. Wer kam wem entgegen? Dies ist bei Begnungsunfällen häufig nicht so einfach nachzuweisen. Siehe auch Schulbus.Net Schulbusunfall forderte 2 Tote - Schuldfrage noch ungeklärt, und aktuell Schulbus kommt einem Schneeräumer entgegen
1.12.2005 Messkirch, Schwäbische Zeitung
Das Thema Schulbusse scheint zu einer unendlichen Geschichte zu werden
In der Regel sind die Schulbusse überfüllt. Die Klagen darüber kommen nicht nur von den Passagieren, sondern auch von Busfahrern. Der ADAC empfiehlt seit Jahren, mit speziellen Schranken am Einstieg das Gedränge in erträgliche Bahnen zu leiten.

22.11.2005 Nordhalben, Kreis Kronach, Bayern
Der Winter fordert das erste Todesopfer im Schulbus
Auf der mit Schneematsch bedeckten Staatsstraße 2207 bei Nordhalben stießen ein Lastwagen und der Schulbus der Gemeinde Nordhalben frontal zusammen. Der Fahrer des Schulbusses kam ums Leben, fünf Schüler wurden laut Polizei teils schwer verletzt. Der LKW hatte nach Angaben der Polizei nur Allwetterreifen auf der Antriebsachse drauf. In diesem Zusammenhang rät die Polizeidirektion Bamberg den Autofahrern eindringlich, nur mit Winterräder zu fahren!

22.11.2005 Wegscheid, Niederbayern (rd)
Ein schlampiges Merkblatt führte zum Tod von Michael
Mit einer Busordnung aus Peking wäre das Kind noch am Leben

Trauer auch verbunden mit Wut? Deutschland's Eltern wie eh und je Obrigkeitstreu? Wann gehen sie endlich auf die Barrikaden?

Es fällt besonders schwer über einen Unfall hinwegzukommen, der vermeidbar gewesen wäre. Wegen einer Lücke in der Aufsichtskette, musste der fünfjährige Michael unter einem Schulbus sterben. Warum gehen Steuergelder an hochbezahlte Gremien oder Beamte, wenn am Ende nichts dabei rauskommt? Wie immer versuchen politisch Verantwortliche, die Schuld weit von sich zu schieben. Deutschland ist, wie bei PISA, auch hier schon so weit heruntergekommen, dass sogar ein Kindergarten in Peking den deutschen Behörde als Vorbild dienen kann. Während Gelder in die Taschen anderer geschoben werden, wird leise wieder ein Kind den Lobbyisten geopfert. Während ein ankommender Sarg aus Kabul die Sendezeiten der Tageschau füllt, bleibt dieser Tragödie wieder nur ein kleines Publikum übrig.

16.11.2005 Mayen (rd) (12:00 Foto u. Video update)
Sitzung: Das Provisorium AWO Schulbus-Haltestelle soll Dauerlösung werden
Die Null-Kosten-Lösung Mayen's Bürgermeisterin Veronika Fischer
Busfahrer versuchen mit einem Provisorium zu leben, aber begehen dabei unbehelligt die dreistesten Verstöße. Bürgermeisterin Veronika Fischer setzt die Sicherheit der Kinder aufs Spiel, setzt ein Gremium als Alibifunktion ein, bekommt von Schulleiterin Inge Fuchs einen geschönten Elternbrief und von der Rheinzeitung den Stoff letztendlich den Bürgern serviert. Natürlich immer im Interesse der Stadt Mayen? Parallelen zum Politthriller "City Hall" in New York.

11.11.2005 Wegscheid, Niederbayern (rd)
Bub stirbt vor den Augen seiner Mutter
Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, auch gegen die Kommune?

Foto: Neue Presse

Die "Neue Presse Passau" berichtet: Vor den Augen seiner Mutter ist der erst fünfeinhalb Jahre alte Michael S in Kasberg (Lkr. Passau) von einem Schulbus überrollt worden. Das Kind geriet unter das Vorderrad des Busses, es war sofort tot. Der Bus kam an diesem Mittag wenige Minuten früher, die Mutter war noch 50 Meter entfernt, das Kind lief der Mutter entgegen, der Busfahrer fuhr los und überrollt es mit dem Vorderrad als dies vermutlich stolperte. Man kann nur den Kopf darüber schütteln, wenn im Zeitraum der tödlichen Unfälle der vergangen Wochen, die Stadt Mayen unter Vorsitz der Bürgermeisterin Veronika Fischer, Sparbeschlüsse an der AWO Schulbushaltestelle erlässt. Auch Schulleiter/innen helfen eifrig mit den Eltern, trotz gefährlicher Auswirkung, Sand in die Augen zu streuen.

9.11.2005 Wegscheid, Niederbayern
BUB (6) üBERROLLT: Wieder Kind vom Schulbus getötet

Dumping Opfer
Nach Angaben des 68-jährigen Busfahrers war der Kleine nach dem Aussteigen ein Stück neben dem Bus hergelaufen und dabei offenbar gestürzt. Das rechte Vorderrad erfasste ihn, er wurde unter das Fahrzeug geschleudert und mit den linken Hinterrädern überrollt.

Landrat Albert-Berg Winters, Alexander Saftig, Veronika Fischer und andere Bürgermeister: Wann hört die Ignoranz auf?


9.11.2005 Kreis Mayen-Koblenz (rd)
Landrat Berg-Winters verstößt gegen das Pressegesetz

Foto:
www.kvmyk.de/..
Zur Zeit verstößt Berg-Winters massiv gegen das Landespressegesetz, denn er verweigert mehrfach die Auskunft gegenüber unserer Redaktion. Seine Ignoranz nicht öffentlich werden zu lassen, ist dabei sein offensichtliches Ziel. Die Redaktion wird rechtliche Schritte einleiten.
Berg-Winters will nicht Auskunft darüber geben, ob der Kreis Mayen-Koblenz den vorbildlichen Schritten anderer Landkreise folgt, Schul- und Linienbusse an allen Bushaltestellen zur Einschaltung der Warnblinkanlage zu verpflichten. Vermutlich beugt sich Berg-Winters gegenüber der RMV, da dem Betrieb diese kostenlose Maßnahme offensichtlich zu unbequem ist. Die Sicherheit der Schulkinder bleibt wieder ein mal auf der Strecke.

19.10.2005 Wörth
Mädchen (7) vom Schulbus getötet

Sprachlose Gesichter
Tragischer Tod einer siebenjährigen Schülerin in Wörth an der Donau: Sie wurde vom Hinterreifen eines Schulbusses überrollt und erlag den Verletzungen. Dienstag gegen 12.30 Uhr hatte das Mädchen an einer Haltestelle den Schulbus über die hintere Tür verlassen. Als der 51-jährige Busfahrer unmittelbar danach wieder losfuhr .....
Siehe auch:
Wörth: Kleines Mädchen stirbt bei Schulbus-Unfall

19.10.2005 Märkische Oderzeitung
Eltern fordern Lotsen für Schulbusse
Der Schock des Schulbusunfalls auf der B 158 vor zwei Monaten sitzt noch tief.

19.10.2005 Berlin (rd)
Ministerium für Verkehr gibt Schulbusnovelle bekannt
Es geht um den geänderten Anforderungskatalog für Kraftomnibusse und Kleinbusse, .. Schulbusse. Der wurde kürzlich "irrtümlich" als "Schulbusnovelle" in der Presse gefeiert! Alles kalter Kaffee und in Zeiten des ÖPNV kaum noch Bedeutung. Es ist ohnehin nur eine Empfehlung ihn einzusetzen, falls dann doch mal eingesetzt, zusätzlich voll gespickt mit "kann und wenn und aber". Wir brauchen Verbindlichkeiten, besonders auch des Schülerverkehrs im ÖPNV. Bildlich gesprochen: Das Schulbusschild im ÖPNV.

19.10.2005 Münster
Die Bezirksregierung Münster fördert die solarbetriebene Beleuchtung von Haltestellen
Alle Haltestellen befinden sich außerhalb des Wohngebietes der Gemeinde Ostbevern und sind somit schwach beleuchtet. Die mit Solarstrom betriebene Beleuchtung der Haltestellen sorgt für die Sicherheit der wartenden Fahrgäste besonders in den Morgen- und Abendstunden.

19.10.2005 Mendig, Mayen-Koblenz (rd)
Motorbrand eines Schulbusses in Mendig
Solche Art von Bränden, werden überwiegend durch die kompakte Bauweise und dann bei schlechter Wartung ausgelöst. Die Bedeutung von Notausstiegen und Nothämmern ist daher besonders wichtig. Im Brandfall bzw. zur schnellen Evakuierung des Busses, ist es auch wichtig, dass die Busse nicht überfüllt* sind.
Siehe auch: Feuer im Linienbus - Haus zerstört Express 18.10.2005

19.10.2005 Mayen (rd)
Mayen's AWO Bushaltestelle drängen hunderte von Schülern
Ein tägliches Chaos bei dem der Unfall vorprogrammiert ist
"Schulbus rollte über beide Beine" berichtete die Kölnische Rundschau am 18.10.2005 über eine schweren Unfall in Schleiden. Sehr häufig passieren solche Unfälle in Deutschland, fasst immer wären sie mit entsprechenden Baumaßnahmen vermeidbar. Auch in Mayen schwelt schon seit Monaten der Streit, um die Bushaltestelle des Megina Gymnasiums am AWO Altenheim. Bürgermeisterin Fischer hätte weiße Linien ziehen lassen und meinte damit genug getan zu haben, so werfen ihr die der SPD und FW vor.
Video: [18 Sek, 800 KB] Situation beim Einsteigen

18.10.2005 Schleiden, Kölnische Rundschau
Schulbus rollte über beide Beine. Auch in Mayen?
Es sei an der Bushaltestelle - wie fast jeden Tag - zu Rangeleien und Geschiebe gekommen. Busfahrer habe für die Haltestelle bereits so genannte Drängelgitter gefordert. Wartet Bürgermeisterin Veronika Fischer (CDU) auf einen Unfall am Megina Gymnasium in Mayen? Auch Rolf Schäfer fordert Maßnahmen an der AWO Haltestelle.

14.10.2005 St. Wolfgang, Münchner Merkur
18 Temposünder in nur einer Stunde
In der Nähe der Messstelle befinden sich drei Bushaltestellen. Obwohl zur Messzeit dort immer wieder Schulbusse hielten, veranlasste das die Autofahrer nicht, ihr Tempo zu drosseln. Einer war sogar mit knapp 100 km/h gerast. StVO §20 Verhalten an Bushaltestellen - benötigt mehr öffentliche Aufklärung.

12.10.2005 Walle/Lüneburg, Aller-Zeitung
Urteil: Bei gefährlichem Schulweg muss der Kreis die Schülerbeförderung tragen !
Herbe Niederlage für den Landkreis: Der Antrag auf Zulassung der Berufung im Schulwegstreit ist vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg endgültig abgelehnt worden. Einige Eltern hatten dagegen geklagt, die Kosten für die Schülerbeförderung übernehmen zu müssen. Ungeachtet der Mindestentfernung des Schulweges ist der Landkreis nämlich dazu verpflichtet, die Kosten zu tragen, wenn der Schulweg Gefahren birgt, die über übliche Risiken im Straßenverkehr hinausgehen. Eine Mutter: "Ein Urteil zum Wohl aller Kinder habe sich durchgesetzt".
13.10.2005 Landkreis sieht das Urteil eher gelassen

4.10.2005 Wahlrod, Kreis Altenkirchen
In der Dunkelheit am Seitenstreifen der B9 tödlich verletzt
Straßenbeleuchtung und Fußgängerwege sind für die schwächeren Verkehrsteilnehmer absolut lebensnotwendig. Trotzdem lassen viele Bürgermeister zu, dass kleine Kinder unter solchen Umständen zur Schule gehen. Dazu zählen auch Heribert Hänzgen in Büchel oder Maximilian Mumm in Münstermaifeld, wobei beide sogar hauptberuflich Polizisten sind.

4.10.2005 Berlin, Polizeipresse
Besorgte Eltern: Mangelhafter Reisebus sichergestellt
Aufgrund erheblicher Mängel wurde ein Reisebus nach Anruf aufmerksamer Eltern sichergestellt. Da das Busunternehmen kein Ersatzfahrzeug stellen konnte, musste die Klassenfahrt von 50 Schülern und deren Betreuer vorerst verschoben werden.

19.09.2005 Halle, Mitteldeutsche Zeitung
Betrunkene Kontrolleure bedrohten Afrikaner
In Anbetracht solch krimineller Elemente im ÖPNV (ohne zu verallgemeinern), ist es unverantwortlich, wie leichtfertig die Schülerbeförderung dem ÖPNV anvertraut wird.
Ähnliche Artikel:
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14.09.2005 Berlin, Mayen-Koblenz (rd)
Schülerbeförderung ist bei Spitzenkandidaten im Wahlkampf unerwünscht
Andrea Nahles (SPD) zensiert/schönfärbt ihr Gästebuch
Die Redaktion hatte ursprünglich nicht vor sich dem Wahlkampf zu widmen, weder noch sich der SPD Kandidatin Andrea Nahles persönlich. Auch sind in Deutschland sicherlich schwerwiegendere Probleme zu diskutieren, anstatt im Wahlkampf die Schülerbeförderung in den Vordergrund zu stellen. Eine Gesetzesänderung mit dem Titel "Schulbusnovelle" führte auf die Homepage von Andrea Nahles und dort scheiterte der Versuch ihr auf den Weg nach Berlin etwas mitzugeben. Trotzdem wurde die SPD insgesamt letztlich als das kleinere Übel bezeichnet.

Schulbus.Net Juli 2005
Vorwort
Unfälle im Straßenverkehr sind insbesondere auf mangelhafte bauliche Ausführung des Verkehrsraumes zurückzuführen. In dieser Ausgabe wird wieder anhand Beispielen gezeigt wo und wie Verbesserungen nötig sind. "Dumping fordert Opfer" prognostizierte schon der Bundesminister aD. Dr. Heiner Geißler in unserer Dezember Ausgabe 2004. Der Staat setzt den Heiligenschein auf und stößt dem Busunternehmer das Messer in den Rücken, so wie kürzlich in Bayern deutlich wurde. Auch in Hessen handelt die Kultusministerin mit ihrem "Reisebuserlass" zwar ihrer PR aber der Sicherheit nur scheinbar nützlich. Nach einem schweren Unfall in der Eifel treten Eltern wegen Gurten in Schulbussen Ministerpräsident Beck die Tür ein und erkennen jetzt aber auch, dass bei Klassenfahrten mit dem Reisebus sie selbst die Entscheidung haben.

Welche Partei auch immer, es spielt keine Rolle, bei der Sicherheit von Kindern bleibt es bei Politikern allerhöchstens bei Lippenbekenntnissen. Auf Wählerfang in der Region, um in Berlin ihre Pöstchen zu sichern, so auch Andrea Nahles (SPD Linke), für die im Kreis Mayen-Koblenz bisher die Sicherheit von Kindern kein Thema war. Die ledige 35-jährige Wortführerin der SPD-Linken soll stattdessen für Kapitalismus-Kritik und und eine klare soziale Kante stehen. Wenn ihre Flops peinlich werden, dann verweigern einige und auch die Polizei einfach die Auskunft. Es ist schon ein Hohn wenn ausgerechnet Rechtshüter das Presserecht in arrogantester Weise mit Füßen treten. Bürgermeister/innen wie Maximilian Mumm (SPD), Veronika Fischer (CDU) und die Polizeiinspektion Mayen sind nur einige Beispiele dafür.

Die Redaktion wünscht allen schöne Sommerferien !
Rolf Diederichs

Weiter zur Ausgabe Juli 2005


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