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ADAC Reisebustest greift das Übel nicht an der Wurzel
PRESSEMITTEILUNG
Schulbus.Net - Kirchwald, 24. Sep 2004
 Reisebus-Check: Sicherheitsratgeber zur Anmietung von Reisebussen für Schulen, Eltern und Vereine
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Obwohl die Initiative "Sichere Schülerbeförderung" den jüngsten
Reisebus-Test* des ADAC grundsätzlich begrüßt, stößt auf Kritik, dass wieder
über die Probleme des größten Kundenkreises
- Klassenfahrten der Schulen - nichts verlautet wurde.
Stattdessen wurde sogar der Glücksfall einer Klassenfahrt nach London mit besonderem Lob vom ADAC hervorgehoben.
Anstatt anhand geringer Stichproben falsche Vorstellungen zu wecken, wäre es für
einen verantwortlich denkenden Verband angemessener sich mit Informationen zu hintergründigen Problemen zu qualifizieren.
Auf die Probleme wurde der ADAC von der Initiative schon ausreichend häufig mit entsprechenden Informationsmaterialien hingewiesen. Auch wurde von der Initiative ein Reisebus-Check mit dem Titel "Sicherheitsratgeber zur Anmietung von Reisebussen für Schulen, Eltern und Vereine" herausgegeben.
Obwohl Verwaltungsvorschriften der Kultusministerien der Länder zur
Organisation von Klassenfahrten bestehen, werden diese Schriften
in keinster Weise für Anstöße für eine sichere Reisebusfahrt genutzt,
im Gegenteil es wird darin praktisch sogar der billigste Weg gefo(ö)rdert.
Dazu zur Rede gestellt, versuchen die verantwortlichen Schulämter mit
herbeirufen der Geister, in Form von trügerisch demokratischer Gremien
(Elternbeiräte etc), den Ball an die Eltern zurückzuwerfen.
Da diese ehrenamtlichen Gremien sich rechtlich nicht verbindlich einbinden lassen,
hat sich der Teufelskreis daraufhin dann für viele nach Sicherheit strebenden Eltern endgültig geschlossen.
So regieren Lehrer und Schulleiter, ohnehin schon durch PISA oder jüngste
OECD-Studie ins Kreuzfeuer geraten, weiterhin mit unzeitgemäßen
Bestellpraktiken und Sicherheitsstandards über das Schicksal von Millionen von Schulkindern.
* ADAC Reisebustest: Sicherheit ist Glückssache
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