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| Nach Mängelanzeigen gegen Dott Bus nahm Mayener Polizei unser Auto aufs Korn von Rolf Diederichs, 3.12.2004 Ein Paar harmlos erscheinende Mängel, wenn auch in besonders krasser Forum und auch zum wiederholten male, schienen kaum einen Artikel wert. Doch da die Polizei noch einen oben drauf setzte, kamen Dinge ans Tageslicht, die die Polizei sicherlich von vorneherein nicht mit einkalkulierte.
Als eine Woche später am 4.10. der selbe Bus an der Burgmauer in Mayen mit den selben Mängeln gesehen wurde, ging Rolf Diederichs persönlich zu der nahe gelegenen Polizeiwache um diesen Punkt zu klären. Verwundert erkundigte sich der Vertreter des Polizeichefs Heribert Hänsgen (auch Bürgermeister von Baar) nach den Gründen seines Erscheinen. Als ihm dies geschildert wurde, sprach er hilfsbereit direkt im Gang zwei Beamte einer Polizeistreife mit den Worten an "ihr fahrt da sofort hin", und zu Diederichs gewand "fahren Sie bitte auch hin, die Kollegen kommen gleich". Trotz Bitten von Diederichs: warum man ihn jetzt noch brauche, er sei ohnehin in Eile und hätte schon viel Zeit verloren, überredete Hänsgen ihn der Kontrolle beizuwohnen. Der bitte gutgläubig nachgebend und in Gedanken:" ist doch prima wie nett die sich um was kümmern, bin überrascht über den Aufwand wegen ein paar fehlenden Nothämmern", begab sich Diederichs wieder an den Bus. Dort musste er schließlich wieder mindestens 15 Minuten auf die angeblich sofort kommenden Beamten warten - was hatten die noch in der Wache zu besprechen wunderte er sich? Ob der Bus gleich wegfährt? Doch schließlich kam der Streifenwagen besetzt mit PHM Roland Goebel und Kollege.
Die Beamten überzeugten sich kurz von den 5 von 6 fehlenden Nothämmern, wendeten sich danach an Diederichs und begannen bei ihm eine ausgiebige Verkehrskontrolle!
Wo schaut das Prüfunternehmen hin? Obwohl die Beamten wie sie selbst sagten noch am Tag des 4.10. den Bus auf weitere Mängel untersuchten, waren die Polizeibeamten bei der Kontrolle des Busses wieder nicht gründllich genug. Der Bus führte einen Feuerlöscher mit, bei dem eine etwa ein Jahr überzogene Prüfplakette nicht erkannt wurde. Ein Feuerlöscherspezialist von Speckmann dazu: Besonders die Bauart der unter Druck stehenden Feuerlöscher verlieren durch Vibration im Fahrzeug den Druck, d.h. etwa 10% haben schon zum Prüftermin den nötigen Druck verloren. Für Mitführen in Fahrzeugen empfehlen wie ohnehin die Bauart mit dem aufgeschraubten Druckzylinder, aber diese sind halt etwas teurer als die Billigversionen. Aber das erschreckende Ergebnis wurde von Schulbus.net zwei Monate später am 2.12.2004 festgestellt. Nachdem also das Fahrzeug weitere 2 Monate noch im Einsatz war, erhielt das Fahrzeug sogar noch die amtliche Prüfung obendrauf, somit von TÜV, DEKRA oder GTU die Prüfplakette der jährlichen Sicherheitsprüfung - den Persilschein! Das wäre ja alles noch nicht so dramatisch, so lange kein Brand ausbricht, wenn Schulbus.Net nicht schon mit wesentlich wichtigeren Fahrzeugteilen z.B. Reifen ähnlich unangenehme Erfahrung gemacht hätte. Ein Busfahrer der verständlicherweise seinen Namen nicht preis geben möchte, sagte der Redaktion. "Ich habe mich nur gewundert mit welchem Tempo unser Chef innerhalb weniger Stunden eine große Busflotte durchbrachte, wo man normalerweise mehrere Tage für gebraucht hätte". Einer wäre sogar mit Getriebeschaden und mit neuer Plakette rückwärts aus der Halle rausgeschoben worden, verdächtigt der Busfahrer einen großen Verkehrsbetrieb und eine Prüfstelle aus dieser Region. Jeder Autobesitzer hat sicherlich selbst schon die Erfahrung gemacht wie pingelig sich Prüfstellen sich bei Privatleuten häufig (zurecht) anstellen.
Bisher wurde der Bus nicht mehr gesehen, sollte er nun doch letztendlich aus dem Verkehr gezogen worden sein? Oder wird er doch bald wieder von einem Prüfunternehmen schöngefärbt? Die Kreisverwaltung und der LSV haben das Recht einem Prüfunternehmen Fahrzeuge vorführen zu lassen - fraglich ist dabei nur, wem man diese Aufgabe am besten übergibt?
Verärgerung in politischen Kreisen kann nur die Ursache für diese Kurzschlusshandlung gegen die Initiative gewesen sein. Bedenklich auch da so viele Bürgermeister dieser Region als Polizisten bei der Mayener Polizei beschäftigt sind. Wiegte man sich so sicher, dass Schulbus.Net diesen Vorfall nicht veröffentlichen würde? Hoffte man wirklich man könnte Mängel am PKW der Initiative finden? Um danach zu posaunen: Fass Dir an die eigene Nase? Oder war das nur eine Drohung nach dem Motto: Hör endlich auf, wir können noch anders. Wird man weiter auf der Lauer liegen bis einmal die Falle zuschnappt? Fährt die Polizei weiter nach der Parole: "Ein Schulbus ist für mich so zu behandeln wie jedes andere PKW auch? Erklärung: Wir haben nichts persönlich gegen die Fa. Dott. Die hier dargestellten Erkenntnisse könnten vermutlich auch bei jeder anderen Firma gewonnen werden. Fa. Dott war diesmal mehr oder weniger rein zufällig in die Ereignisse verwickelt, obwohl sie allerdings schon häufiger für negative Schlagzeilen sorgte.
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