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| Brauchen RMV-Busse blank geputzte Straßen um mit ihren schlechten Reifen durch zu kommen? von Rolf Diederichs, 21.2.2005
Baar-Engeln/Vordereifel
Am Donnerstag den 17.2.2005 gab es wieder Probleme auf Schulbus-Linie Kirchwald-Nachtsheim. Nachdem im November (berichteten) beim ersten Schnee der vorherige Sub-Unternehmer mit abgefahrenen Sommerreifen im Graben lag, fuhr seit dem die RMV mit eigenem Bus diese Linie. In Zeiten wo der Winter Deutschland seit Wochen fest im Griff hat, fuhr dieser RMV Bus noch mit Sommerreifen die Kinder durch ein beliebtes Wintersportgebiet zur Schule. Mit dem Resultat, dass der Bus am Morgen in Engeln während eines Wendemanövers an einem Abhang stecken blieb. Wenden durfte der Bus an dem umstrittenen Wendeplatz an diesem Morgen auch in Rückwärtsfahrt, da als zweiter Mann ein weiterer RMV Mitarbeiter mitfuhr und einweisen konnte. Die RMV klingelte einen Landwirt um Hilfe raus, der mit seinem Gerät eine entsprechende Menge Splitt unter die Reifen brachte. Mittages bei der Rückwahrt wurden zwei Kinder nicht zur Haltestelle Engeln gefahren, sie mussten 1 km die verschneite Landstraße laufen. Bei nur geringer Schneemenge war der umsichtige und vorsichtig Fahrer nicht bereit in den Ort einzufahren. Nach dem Vorfall am Morgen war es sich offensichtlich der schlechten Reifen seines RMV Busses bewusst, wozu man den Fahrer sein daraufhin vorsichtiges Verhalten hoch anrechnen kann. Trotzdem gab es natürlich nach dem Vorfall innerhalb der Eltern Diskussionen ob dies alles so richtig ablief. Auch die Initiative und die Redaktion sah es als notwendig an, mit der Verwaltung bzw. allen Verantwortlichen folgende spontan genannte Punkte zu klären.
In den hier genanten Punkten sind als verantwortliche involviert: PI Mayen, Landrat Albert Berg-Winters, Verbandsbürgermeister A. Saftig, Landesbetrieb Straßen und Verkehr, sowie natürlich die RMV und eine Kopie wurde zur Kenntnis an die Schule geschickt.
Bisher hatte keiner der hier genannten Dienststellen der Redaktion eine Auskunft erteilt. Lediglich der RMV Busfahrer Wolfgang Steil schien beauftragt im Forum einen Beitrag mit Titel "Winterreifen der RMV" zu schreiben. Da die RMV bis heute noch keine Angaben über die Echtheit ihres Busfahrers machen wollte. Sah sich der Webmaster aufgrund strafrechtlicher Relevanz gezwungen den Text des Forumbeitrags zu entfernt. Schulleiter Werner Lutz, der Regionalen Schule Nachtsheim beauftrage eine Schülerin aus Engeln den Namen des RMV Busfahrers herauszuspionieren. Ohne den Namen des Fahrers könnte er nichts unternehmen, hätte er gesagt. Der Fahrer gab der Schülerin daraufhin mittags die Wort "geht dich nichts an". Mit einem Anruf bei der RMV wäre dies einfacher zu erledigen gewesen. Unsere Anfrage an Lutz blieb bisher unbeantwortet. War beabsichtigt den Busfahrer für die Pleite dieses morgens zu beschuldigen, oder um Gefälligkeit zu bitten ein wenig mehr Risiko einzugehen? Warum seit Freitag wieder ein anderer Busfahrer diese Strecke fährt, fuhr auch wie immer nach Engeln rein, ist unter diesem Gesichtspunkten äußerst merkwürdig. Eltern sind sauer, nicht wegen verlorener Bequemlichkeit, sondern über solche Niederflur Stadtbusse im Gebirge besorgt. In der Diskussion bei den Eltern in Engeln fallen die ersten Argumente: Bei nur wenig Schnee weigert sich nun die RMV nach Engeln reinzufahren. Die Kinder sollen weiterhin 1 km die Landstraße laufen bis Tauwetter kommt? Was sollen Schüler in Bayern machen wenn so wie hier schon bei bisschen Schnee der ÖPNV zusammenbricht! Offensichtlich ist der RMV Bus nicht wintertauglich! Der Vater Viktor Michel entrüstet sich: "Da fährt das Räumfahrzeug morgens die K 13 nach Engeln rein, macht aber am Ortseingangschild die Schaufeln hoch, fährt nur in den Ort um zu wenden. Ich kann noch verstehen wenn sich der Staat untereinander um die Kosten für das Salz streitet, aber kann man denn nicht wenigstens das bisschen Schnee schieben?". Der Vater will mit dem Bürgermeister reden um auch andere Dinge zu klären, was ist mit der Sicherheit, denn nicht immer ist jemand zu Hause um den 12-jährigen Sohn zur einen Kilometer entfernten Haltestelle in Welchenbach hinzubringen und auch dort abzuholen. Nächste Woche zieht hier eine Familie mit drei Kindern zu, die müssen auch zur Schule, das Alter kennen wir allerdings noch nicht. Frau Astor die Mutter der 15-jährigen Lena sieht noch kein Problem im Laufen der Kinder. Aber was ist mit den anderen jetzt noch kleineren Kindern wenn die mal zur Schule gehen? Die Grundschuldkinder wurden am gleichen Tag auch mit einem großen Omnibus nach Engeln reingefahren (S. Weber mit Winterreifen?). Besorgt ist sie auch darüber, wenn so ein offensichtlich nicht richtig ausgerüsteter RMV-Bus in die üblichen Schneeverwehungen auf dem weitern Verlauf nach Wanderrath gerät.
Die Initiative und Schulbus.Net möchte hier nach dem Motto gehandelt sehen: Wehret den Anfängen!
Wenn ein großer Omnibus nicht durchkommt, oder im Ort nicht wenden kann, dann gibt es genügend Mayener Gewerbebetrieb die hilfreich einspringen würden. Diese Maßnahme konnte die RMV mit Sicherheit veranlassen, wäre sie sicherlich auch zu verpflichtet, nachdem sie schon am Morgen für Mittags und den nächsten Tag entschieden hatte nach Engeln nicht mehr reinzufahren. Ein anderer Anwohner meinte zu Recht: "Dann muss der Ortsbürgermeister Heribert Hänzgen halt morgens früher aufstehen". Dort wo er wohnt in Wanderrath sind mit Sicherheit die Straßen besser geräumt als bei uns. Wenn man eine Eingemeindung damals wollte, dann muss man heute auch die Konsequenzen tragen. Die Schulbus.net verweist auf das RLP Schulgesetz, danach besteht ein Anspruch auf Beförderung zum Wohnort wenn der Schulweg gefährlich ist. Bei einer unbeleuchteten Kreisstraße ohne Fußwege dürften diese Voraussetzung sicherlich erfüllt sein. Man solle auch nicht spekulieren "die gehen doch in der Gruppe" oder was auch immer für Ausreden an den Haaren herbeiziehen. Dies wären alles unvorhersehbare Faktoren die sich jederzeit unkontrolliert ändern können, daher noch mal das Motto: Wehret den Anfängen!
Wir berichten nach sobald die Auskünfte der Verantwortlichen vorliegen. Hintergründe z.B.:
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