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| Die Beamten reagierten diesmal auf extreme Mängel im Innenbereich bei diesem Bus der Fa. Dott Von Rolf Diederichs, Kirchwald, 3 Juli 2003.
Über diesen Bus hatten wir u.A. schon im Bericht "Der Schein trügt" vom 12.6. berichtet. Da das LSV uns mitteilte, dass eine Reaktion auf solche Fälle zeitnah nicht möglich sei, bzw. 3 Monate benötigen könnte, blieb uns keine andere Wahl als den Mängelbehafteten Bus bei der Polizei anzuzeigen. Am 1.7. 12:00 fand sich die Gelegenheit den Bus jetzt noch mal offiziell von der Polizei unter die Lupe nehmen zu lassen, wobei noch weitere gravierende Mängel entdeckt wurden. Das Extremste war eine vollkommen lose aufliegende Sitzbank, die wie ein Schleudersitz wirken konnte, oder anderen Punkte die im ungünstigen Moment ebenso erhebliche Verletzungen hervorrufen können. Während wir auf die Polizei warteten hatte uns schon der Inhaber der Fa. Dott vom Büro gegenüber bemerkt und fragte uns ungläubig was denn überhaupt zu bemängeln sei. Nachdem wir ihn auf einige Punkte hingewiesen hatten, kam die prompte Reaktion "muss erst gestern entstanden sein". Nachdem wir ihn jedoch aufklärten den Bus schon vor einigen Wochen protokolliert zu haben, wurde er nachdenklich. Seine weitere Entschuldigung "ist doch ein Linienbus", entkräftigten wir mit dem Hinweise "wird doch überwiegend zur Schülerbeförderung eingesetzt". Polizeihauptmeister Rainer Hennen und Kollege trafen ein und während sie den Bus inspizierten konnten wir an ihrem Verhalten und Gebärden die Rechtmäßigkeit unserer beobachteten Mängel bestätigt sehen. Es wurde versucht durch notdürftige Reparaturen den Bus wenigstens noch für eine einzige Schülerfahrt ertüchtigt zu bekommen. Schließlich hörten wir den Vorschlag "wir werden den hinteren Bereich absperren". Es wurde versucht durch notdürftige Reparaturen den Bus wenigstens noch für eine einzige Schülerfahrt ertüchtigt zu bekommen. Schließlich hörten wir den Vorschlag "wir werden den hinteren Bereich absperren", anders geht's kurzfristig nicht.
Nachgefragt bei den Beamten über was nun oder was wurde exakt alles aufgenommen bekamen wir die Antwort: "Man dürfte uns keine Details der Kontrolle mitteilen". Mit anderen Worten, wir als Eltern haben keine Rechte über diese Interna der Schülerbeförderung zu erfahren. Wir hoffen das wesentlichste haben wir durch unsere Beobachtungen richtig erkannt (so ist der Rechtsstaat). Es bleibt abzuwarten ob wie im Falle "Reifen" vor 2 Wochen die Anwälte des Omnibusbetrieb Welter uns geschrieben haben, nun auch der Busunternehmer Dott drohen wird.
Ferner gaben die Polizeibeamten zu, in der kürze der Zeit nicht alles kontrollieren zu können. Ebenso natürlich nicht versteckte Mängel. Daher empfehlen wir besonders dem Schulträger sowie dem Träger des Verkehrsverbundes (Kreis Koblenz und Verbandsgemeinde Vordereifel) den Bus vom Überwachungsverein noch mal einer gründlichen Kontrolle zu unterziehen, bei der aber der Bus insbesondere für den überwiegenden Einsatz in die Schülerbeförderung abgenommen wird.
Schriftverkehr zu diesem Thema: "Der Schein trügt" vom 12.6. berichtet
Polizeikontrolle "Reifen" am 12.6. berichtet
An LSV: Mängelanzeige von Schulbussen/Schülerbeförderung
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