Elterninitiative "Sichere Schülerbeförderung"
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Kirchwald 28. September 2003
Schulbusse sind besser als ihr Ruf
Diese Überschrift auf der Titelseite der RZ wirft mal wieder die Frage auf: Wer steht hinter der RZ ? Wer versucht offensichtlich Medienmacht auszunutzen um die Leser mal wieder zu manipulieren? Wir ahnten schon vor wenigen Wochen, dass diese Welle von abwiegelnden Meldungen bald auf uns zukommt. So wie wir schon von den angekündigten Polizeikontrollen wussten, konnten sich die Busunternehmen sicherlich auch entsprechend vorbereiten. Wir werden im folgenden diesen Zeitungsartikle näher besprechen.
Rheinzeitung 25 September 2003
Titelseite:
Schulbusse sind besser als ihr Ruf

Eine überraschende Schulbus-Kontrolle der Mayener Polizei brachte es gestern an den Tag: Fahrer und Betreiber halten sich durchweg an Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen. Nur einer von zehn überprüften Bussen am Schulzentrum Polch fiel auf. Er war laut Fahrtenschreiber schneller unterwegs als die erlaubten 80 Km/h.



stark übertrieben

überraschend?

nur zehn Busse

Bei Stehplätzen darf nur 60 Km/h gefahren werden

weiter im Lokalteil Mayen auf Seite 11

"Schwarzes Schaf" fiel auf
Polizeikontrolle gestern in Polch: Nur einer von zehn Schulbussen ging ins Netz - Zu schnell gefahren

Spätestens nach dem nächsen Unfall ist die Verkehrssicherheit von Schulbussen wieder ein Thema. Wenn aber Kinder zu Schaden gekommen sind, ist es zu spät. Deshalb kontrolliert die Mayener Polizei zurzeit Schulbusse.

gibt es mehr von
10%: nur!



wir danken für die Fürsorge


MAYEN/POLCH. "Tatort" gestern früh vor Unterrichtsbeginn: das Polcher Schulzentrum. Sieben Polizisten waren, im Einsatz, die Leitung lag bei Maximilian Mumm von der Polizeidirektion Mayen.

Vom Koblenzer Präsidium war Alois Fein als Fachmann speziell für Schulbussicherheit vor Ort. Zehn Busse wurden kontrolliert, Sicherheitsmängel im Sinne der Vorschriften wurden nicht gefunden. Allerdings war in einem Fall ein Bus nur für Geschwindigkeiten bis 80 Stundenkilometer zugelassen. Laut Fahrtenschreiber fuhr der Bus gestern morgen, aber weitaus schneller. Hier wird Ärger auf Busfahrer und Busunternehmenzukommen.

ein Fachmann für den ganzen Kreis? Polizisten schulen!
welche Vorschriften - für Schulbusse oder ÖPNV?


Ärger? 50 Euro?


Rechts ranwinken, keine Schüler aussteigen lassen, sondern erst einmal zählen, ob mehr Schüler als erlaubt transportiert werden: Der Beginn jeder einzelnen Kontrolle war identisch. Das Ergebnis auch die erlaubte Fahrgastzahl wurde in allen Fällen deutlich unterschritten. Erst danach durften die Schüler den Bus verlassen. Und nun ging es ans "Eingmachte": Personenbeförderungsschein des Fahrers, Verbandskastenkontolle, Kontrolle, ob der vorgeschriebene Feuerlöscher regelmäßig auf Funktionsfähigkeit getestet wurde. Die Checkliste wurde akribisch abgearbeitet.


Schulgesetz schreibt 70% der zugelassenen Plätze für längere Strecken vor.





wir werden die Checkliste anfordern. (Nachgefragt: Herr Brandscheidt, Leiter der Polizeidienststelle Mayen, will diese Checkliste nicht herausgeben! Gab es sie überhaupt?


Sind die Nothämmer alle vorhanden? Sind alle Sitze einwandfrei? Funktioniert das Bremssystem? Weisen, die Busreifen genug Profil vor? Schließen die Türen korrekt? Gestern morgen in Polch war alles einwandfrei. Doch das ist nicht immer so. "Vor einigen Tagen in Adenau sah das schon schlechter aus", berichtet Mumm. Das Fazit der Polizeikontrolle: "Wir haben hier erlebt, was wir fast immer erleben. Busse und Fahrer sind okay." Allerdings räumt er ein, dass es auch bei den Busunternehmen schwarze Schafe gibt, die, die Vorschriften einfach ignorierten.


Das es oft anders aussieht wissen wir selbst
warum denn nicht in anderen Fällen auf der Titelseite berichten?


Beispiele seien zwei Fälle von abgefahrenem Reifenprofil an Bussen in den vergangenen vier Wochen. Doch das weitverbreitete Klische vom Bus, der aus dem letzten Loch pfeift und eigentlich nur noch durch die Improvisationsfähigkeit des Fahrers am Laufen gehalten wird, sei schlicht falsch: Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel im Bewusstsein der Fahrer und Unternehmer getan."


Nach langer Diskussion mit der RZ gab es dazu einen Einzeiler im Innenteil.
Über Busse welche aus dem letzten Loch pfeifen hatten wir schon berichtet


Dennoch, räumt Mumm ein, könne man sich streiten ob die Vorschriften streng genug sind. Beispiel: Änschnallgurte für die Sitzplätze sind immer noch keine Vorschrift. Aber da muss man sich mit dem Gesetzgeber streiten. Nicht mit der der Polizei. Wir dürfen nur kontrollieren, was in Berlin oder Brüssel zur Vorschrift gemacht wird. (wau)


Der Kreis brauch nicht den Ball nach Berlin oder Brüssel schieben. Selbst vorhandene Gesetze werden vom Kreis im Sinne von Kannvorschriften nicht angewendet. Bsp. Anforderunsgkatalog f. Schulbusse.


Bildunterschrift:
Ist die Bremsanlage noch intakt? Alois Fein von der Verkehrsdirektion im Koblenzer Polizeipräsidium ist ein "alter Hase" in Sachen Schulbussicherheit. Foto: Klaus-W. Althausen


Unsere Bilder und Unterschriften zeigen die Wirklichkeit

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