"Schwarzes Schaf" fiel auf
Polizeikontrolle gestern in Polch: Nur einer von zehn Schulbussen ging ins Netz - Zu schnell gefahren
Spätestens nach dem nächsen Unfall
ist die Verkehrssicherheit von Schulbussen wieder ein Thema. Wenn aber Kinder zu Schaden gekommen
sind, ist es zu spät. Deshalb kontrolliert die Mayener Polizei zurzeit Schulbusse.
| gibt es mehr von 10%: nur!
wir danken für die Fürsorge
MAYEN/POLCH. "Tatort" gestern früh vor Unterrichtsbeginn: das Polcher Schulzentrum. Sieben Polizisten waren, im Einsatz, die Leitung lag bei Maximilian Mumm von der Polizeidirektion Mayen.
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Vom Koblenzer Präsidium war Alois Fein als Fachmann speziell für Schulbussicherheit vor Ort. Zehn Busse wurden kontrolliert, Sicherheitsmängel im Sinne der Vorschriften wurden nicht gefunden. Allerdings war in einem Fall ein Bus nur für Geschwindigkeiten bis 80 Stundenkilometer zugelassen. Laut Fahrtenschreiber fuhr der Bus gestern morgen, aber weitaus schneller. Hier wird Ärger auf Busfahrer und Busunternehmenzukommen.
| ein Fachmann für den ganzen Kreis? Polizisten schulen! welche Vorschriften - für Schulbusse oder ÖPNV?
Ärger? 50 Euro?
Rechts ranwinken, keine Schüler aussteigen lassen, sondern erst einmal zählen, ob mehr Schüler als erlaubt transportiert werden: Der Beginn jeder einzelnen Kontrolle war identisch. Das Ergebnis auch die erlaubte Fahrgastzahl wurde in allen Fällen deutlich unterschritten. Erst danach durften die Schüler den Bus verlassen. Und nun ging es ans "Eingmachte": Personenbeförderungsschein des Fahrers, Verbandskastenkontolle, Kontrolle, ob der vorgeschriebene Feuerlöscher regelmäßig auf Funktionsfähigkeit getestet wurde. Die Checkliste wurde akribisch abgearbeitet.
| Schulgesetz schreibt 70% der zugelassenen Plätze für längere Strecken vor.
wir werden die Checkliste anfordern. (Nachgefragt: Herr Brandscheidt, Leiter der Polizeidienststelle Mayen, will diese Checkliste nicht herausgeben! Gab es sie überhaupt?
Sind die Nothämmer alle vorhanden? Sind alle Sitze einwandfrei? Funktioniert das Bremssystem? Weisen, die Busreifen genug Profil vor? Schließen die Türen korrekt? Gestern morgen in Polch war alles einwandfrei. Doch das ist nicht immer so. "Vor einigen Tagen in Adenau sah das schon schlechter aus", berichtet Mumm. Das Fazit der Polizeikontrolle: "Wir haben hier erlebt, was wir fast immer erleben. Busse und Fahrer sind okay." Allerdings räumt er ein, dass es auch bei den Busunternehmen schwarze Schafe gibt, die, die Vorschriften einfach ignorierten.
| Das es oft anders aussieht wissen wir selbst warum denn nicht in anderen Fällen auf der Titelseite berichten?
Beispiele seien zwei Fälle von abgefahrenem Reifenprofil an Bussen in den vergangenen vier Wochen. Doch das weitverbreitete Klische vom Bus, der aus dem letzten Loch pfeift und eigentlich nur noch durch die Improvisationsfähigkeit des Fahrers am Laufen gehalten wird, sei schlicht falsch: Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel im Bewusstsein der Fahrer und Unternehmer getan."
| Nach langer Diskussion mit der RZ gab es dazu einen Einzeiler im Innenteil. Über Busse welche aus dem letzten Loch pfeifen hatten wir schon berichtet
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Dennoch, räumt Mumm ein, könne man sich streiten ob die Vorschriften streng genug
sind. Beispiel: Änschnallgurte für die Sitzplätze sind immer noch keine Vorschrift. Aber da muss man sich mit dem Gesetzgeber streiten. Nicht mit der
der Polizei. Wir dürfen nur kontrollieren, was in Berlin oder Brüssel zur Vorschrift gemacht wird. (wau)
| Der Kreis brauch nicht den Ball nach Berlin oder Brüssel schieben. Selbst vorhandene Gesetze werden vom Kreis im Sinne von Kannvorschriften nicht angewendet. Bsp. Anforderunsgkatalog f. Schulbusse.
Bildunterschrift:
Ist die Bremsanlage noch intakt? Alois Fein von der Verkehrsdirektion im Koblenzer Polizeipräsidium ist ein "alter Hase" in Sachen Schulbussicherheit. Foto: Klaus-W. Althausen
| Unsere Bilder und Unterschriften zeigen die Wirklichkeit
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