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![]() Busreisen sicher planen |
VorwortDieser Sicherheitsratgeber wurde von der Elterninitiative "Sichere Schülerbeförderung" (www.schulbus.net) erstellt und berücksichtigt Empfehlungen von zahlreichen Organisationen. Die Häufung von Unfällen im Reisebusverkehr, mit den darauf folgenden Diskussionen und geforderten Gesetzesänderungen, gaben den Anlass diesen Ratgeber zu erstellen. Er soll den Bestellern von Reisebussen eine Hilfestellung geben, nach welchen sicherheitsrelevanten Kriterien ein Auftrag zu vergeben ist.Die Anwendung des Ratgebers dient der Prävention und soll letztendlich die Fahrgäste vor Unfällen und Verletzungen schützen.
Generell richtet sich dieser Ratgeber an alle Schulen, Vereine und sonstige Gruppen, die Verträge mit Mietomnibusunternehmen abschließen. Vorrangig ist dieser Ratgeber für Schulen und Eltern erstellt worden, da in diesem Bereich eine besondere Verantwortung gegenüber den schutzbedürftigen und minderjährigen Kindern herrscht. Wenn die Öffentlichkeit offensichtlich die Notwendigkeit von z.B. Sicherheitsgurten im privaten PKW einsieht, dann sollten diese auch bei Klassenfahrten mit Reisebussen nicht fehlen. Es ist darauf hinzuweisen, dass im Gegensatz zur allgemeinen Schülerbeförderung hier die Eltern die Entscheidungsberechtigten sind. Der Besteller ist angehalten ein Optimum an Sicherheit für die Gruppe anzustreben und im Zweifelsfall zusammen mit den Teilnehmern bzw. den Erziehungsberechtigten, eine gemeinschaftlich getragene Entscheidung zu erzielen. Da solche Fahrten einen sozialpädagogischen bis unterrichtsbegleitenden Charakter haben, sollte nicht nach dem Motto „Wem es nicht passt, braucht ja nicht mitfahren“ entschieden werden. Da es sich hier, entsprechend Grundgesetz Art. 2, um primäre Rechte eines jeden Bürgers auf körperliche Unversehrtheit handelt, sollte eine mehrheitliche Ablehnung von wichtigen Sicherheitspunkten nicht erfolgen. Die Anwendung des Ratgebers wird nicht nur auf längeren Reisen, sondern auch auf kürzeren Fahrten empfohlen, d.h. der Einsatz von Reisebussen ist den im öffentlichen Linienverkehr eingesetzten Bussen aufgrund der Ausstattungs- und Sicherheitsmerkmalen vorzuziehen. Vordringlich werden hier Fahrten im Inland berücksichtigt. Für Fahrten ins Ausland kann dieser Ratgeber ebenfalls angewendet werden, sollte jedoch im Einzelfall individuell dem Land entsprechend abgestimmt werden (z.B. durch Tourenberatung bei Automobil-Clubs). 1. Angebotsanfrage und Auftragsvergabe Die Checkliste-1 ist ein Hilfsmittel für den Auftraggeber um möglichst umfassend die Sicherheitsaspekte bei der Angebotsanfrage nachzufragen. Die Sicherheitsaspekte sollten spätestens bei der Auftragsvergabe geklärt sein. In den Phasen Angebotsanfrage und Auftragsvergabe ist zu beachten, dass:
2. Vor Fahrtantritt und auf der Fahrt Die Checkliste-2 führt Punkte auf, die vor und während der Fahrt beachtet werden sollten. Die in der Regel vorliegende Bereitschaft der Polizei den Bus vor der Abfahrt zu kontrollieren sollte mindestens mit einigen Stichproben im Laufe eines Jahres genutzt werden. Da sich so etwas bei den Unternehmen herumspricht, ist in der Regel automatisch mit einer Verbesserung zu rechnen. Setzen Sie sich zu einer Terminabsprache mit dem Leiter der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung.
[ die mit *) versehenen Merkmale, sollten eine Mindestanforderung sein ]
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