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Rolf Diederichs
Im Fraustück 6, 56729 Kirchwald
RMV Mayen
56727 Mayen
Tel.: +49-2651-904904
Fax: +49-2651-904906
Ergänzung zum Schreiben vom 19.12.01:
Vorfall im Schulbus Kirchwald-Nachtsheim, Morgens am 19.12.01
Datum: 19.12.2001
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Laufe des Abends weitere Informationen über die Zustände des Busbetriebes erfahren welche mich äußerst beunruhigen. Es scheint, daß der technische Zustand der eingesetzten Busse und möglicherweise auch die Fahrweise des Fahrers einer dringenden Überprüfung bedürfen.
Mir ist berichtet worden:
Wir als Eltern sind verständlicherweise äußerst beunruhigt wenn wir von solchen Zuständen hören und haben den Verdacht es könnten noch weit schlimmere unbekannte Mängel vorliegen. Der Schulbusbetrieb, insbesondere von im Auftrag fahrenden privaten Gesellschaften, steht ohnehin nicht im besten Ruf. Wir müssen uns bedauerlich an ein Gerichtsurteil "Fahrlässige Tötung" erinnern wo ein Schüler in der Tür hängenblieb und vom Busfahrer zu Tode geschleift wurden – wir sind von solchen Vorkommnissen nicht weit entfernt!
Besonders bei diesen winterlichen Straßenverhältnissen sehen wir mit Sorge den kommenden Fahrten entgegen. Wir erwarten daher schnellste Aufklärung und Mängelbeseitigung.
Wenn hier nicht schnell etwas geschieht, so müssen wir um eine Gefährdung unseres Kindes zu verhindern vorübergehend möglicherweise andere Maßnahmen ergreifen.
Ich bitte um Mitteilung der Ergebnisse.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf Diederichs
Kopie:
Regionalschule Nachtsheim
Herrn Lutz
Anlage: Literatur
Auszüge einiger Literaturstellen
http://home.t-online.de/home/familie-rieger/thema99d.htm
Auszüge aus Broschüre Schulwegsicherung -hrsg. vom Institut für Straßenverkehr Köln.
Aber auch im Bus erleiden Schüler oft Unfälle, denn noch immer werden für Kinder ungeeignete ältere Busse und unzureichend geschultes Fahrpersonal eingesetzt. Behörden geben häufig dem billigsten Unternehmer den Zuschlag zur Schulkinderbeförderung. Diese Praxis muß sofort beendet werden.
Kindgerechte Schulbusse Schulbusunternehmen sollten von den Behörden vertraglich auf den notwendigen Sicherheitsstandard verpflichtet werden, der im Anforderungskatalog des Bundesverkehrsministeriums festgelegt ist. Danach gilt beispielsweise, daß an Stirn- und Rückseite der Busse Warntafeln deutlich auf die Schülerbeförderung hinweisen.
An den Türen bzw. im Fahrgastraum müssen für Kinder geeignete Haltegriffe und -stangen angebracht seien. Außerdem muß jedes Kind einen Sitzplatz erhalten. Das Fahrpersonal sollte sich durch ruhiges und geduldiges Verhalten auszeichnen und entsprechend geschult werden. Schulbushaltestellen müssen stets langsam und vorsichtig angefahren werden; an besonders gefährlichen Stellen muß die Warnblinkanlage eingeschaltet werden.
http://rhein-zeitung.de/on/99/09/28/topnews/schulbus2.html
Schüler sind im Bus die Verlierer
Der Transport wird oft dem billigsten Unternehmen überlassen
Mainz - Wer morgens einen Abc-Schützen mit dem Auto ohne Kindersitz zu Schule bringt, kassiert ein Bußgeld. Fährt dieses Kind mit dem Bus, darf es ungesichert im Gang stehen. Einblicke in den paradoxen Schüler- und Busfahrer-Alltag in Rheinland-Pfalz.
http://rhein-zeitung.de/on/99/09/28/topnews/schulbus1.html
Eltern fordern Sitzplatz-Garantie im Schulbus
Geldnot vereitelt mehr Sicherheit
Mainz - In den nächsten Wochen wird die rheinland-pfälzische Polizei Bus fahren, um Fahrer und Fahrzeuge zu kontrollieren.
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